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Dienstwohnungen : Kappung der Heizkosten in der EKHN
Geschrieben von admin am 30.09.2008 06:10 (5641 x gelesen)

Bereits im Jahr 2004 hat die EKHN in einer Nebenkostenverordnung geregelt, dass für eine Pfarrdienstwohnung, deren Heizbedarf 100 W/qm übersteigt, die über diesen Kappungswert hinausgehenden Heizkosten nicht vom Wohnungsinhaber, sondern von der Eigentümerin zu tragen sind.

Der Wortlaut des § 8 der Nebenkostenverordnung:

"§ 8. Härtefallregelung. (1) Auf Antrag der Inhaberin oder des Inhabers hat der Wohnungsgeber durch eine fachkundige Person festzustellen, ob die Dienstwohnung auf Grund ihrer baulichen Beschaffenheit einen erhöhten Wärmebedarf aufweist.
(2) Übersteigt der Wärmebedarf 100 W/qm, sind die umgelegten Kosten für Brennstoffe oder Fernwärme entsprechend dem Verhältnis des festgestellten Wärmebedarfs zu diesem Wert zu ermäßigen.
(3) Eine Wärmebedarfsberechnung wird bei nachträglicher Durchführung wärmedämmender Maßnahmen ungültig und ist auf Antrag neu zu erstellen."

Ein Wert von 100 W/qm wird meist von Häusern erreicht, die älter als 30 Jahre sind und an denen keine geeigneten oder nur teilweise Wärmedämmmaßnahmen durchgeführt wurden.
Die Verbraucherzentrale stellt in einer Broschüre zum Energieausweis fest, dass ein Verbrauch von 50-75 W/qm als sehr gut einzustufen ist. Ein Passivhaus kann einen Wert von 25 W/qm erreichen.

Die gesamte Nebenkostenverordnung kann im Download-Bereich eingesehen bzw. heruntergeladen werden.

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