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  <title>Pfarrer/innen-Recht</title>
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      <copyright>Copyright (c) 2012, Dr. Martinus</copyright>
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    <name>Dr. Martinus</name>
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    <title>Es geht auch anders - Ruhestand in Württemberg</title>
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    <modified>2012-05-20T12:14:49+02:00</modified>
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            <summary type="text/plain">Aus der württembergischen Landeskirche stammt folgende Meldung:
Nach Angaben der Vorsitzenden des synodalen Finanzausschusses, Inge Schneider (Schwaikheim bei Stuttgart), wird die Zahl der Pfarrstelle ...</summary>
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      <![CDATA[
      <p>Aus der württembergischen Landeskirche stammt folgende Meldung:</p>
<p class="bodytext" style="margin: auto 0cm;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Nach Angaben der Vorsitzenden des synodalen Finanzausschusses, Inge Schneider (Schwaikheim bei Stuttgart), wird die Zahl der Pfarrstellen von derzeit 1.754 auf 1.686 im Jahr 2018 zurückgehen. Grund seien die abnehmende Zahl an Kirchenmitgliedern und langfristig sinkende Einnahmen. Laut Schneider muss die Zahl der älteren Pfarrer, die demnächst in den Ruhestand gehen, bereits jetzt verringert werden, um Luft für die Einstellung jüngerer Kollegen zu bekommen. Ansonsten wäre am Ende des Jahrzehnts, wenn die großen Pfarrerjahrgänge aus den achtziger Jahren ihren aktiven Dienst beenden, eine Unterversorgung der Gemeinden zu befürchten. Um Pfarrern die Entscheidung zu erleichtern, sich schon mit 60 Jahren zur Ruhe zu setzen, soll es keine Abschläge an den Altersbezügen geben. </span></span></p>
<p class="bodytext" style="margin: auto 0cm;"><span style="font-family: Times New Roman;"><strong><span style="font-size: 11pt;">Budget von rund einer Milliarde Euro</span></strong><span style="font-size: 11pt;"> </span></span></p>
<p class="bodytext" style="margin: auto 0cm;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">Nach Angaben des Finanzdezernenten in der Kirchenleitung, Oberkirchenrat Martin Kastrup (Stuttgart), befindet sich die Landeskirche derzeit in einer finanziell guten Situation. Sie erwarte in diesem Jahr rund 557 Millionen Euro Kirchensteuern, etwa 25 Millionen mehr als bei der Haushaltsaufstellung geplant. Auch im nächsten Jahr werde mit 557 Millionen Euro gerechnet. Dazu kämen 168 Millionen Euro an Staatsleitungen, Ersatzleistungen für den Religionsunterricht, Erlösen und Zinsen. Unter Einberechnung von kommunalen Zuschüssen, beispielsweise für Kindergärten, Spenden und Gebühren, betrage das jährliche Budget der Landeskirche rund eine Milliarde Euro, sagte Kastrup. Sorge bereitet ihm die Entwicklung der Finanzmärkte. Organisationen, die ihre Rücklagen in staatlichen Wertpapieren anlegten, könnten Probleme bekommen, wenn Staatsanleihen an Wert verlören. ?Für eine langjährige Krise sind wir nicht besonders gut gerüstet?, so der Oberkirchenrat. Mit dem Haushalt befasst sich die Synode auf ihrer Tagung vom 21. bis 24. November in Stuttgart.</span></span></p>
<p> </p>
      ]]>
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    <title>Pastorin Julia Heitkamp verstorben</title>
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            <summary type="text/plain">So spricht der Herr: 
?Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, mein bist du!0
Tief betroffen und ratlos haben wir am 6. April 2011 Abschied von Julia Heitkamp ...</summary>
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      <name>Vorstand</name>
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        <dc:subject>Pastorenausschuss der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers</dc:subject>
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      <![CDATA[
      <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">So spricht der Herr: </span></span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: 10pt;"><span style="font-family: Times New Roman;">?Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, mein bist du!0</span></span></em></p>
<h2 class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: 10pt;"><span style="font-family: ">Tief betroffen und ratlos haben wir am 6. April 2011 Abschied von Julia Heitkamp genommen.  <span style="font-family: Times New Roman;"><span id="more-90"></span></span></span></span></h2>
<div></div>
<p><span style="font-size: 10pt;"></p>
<h5><span style="font-family: "></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: ">Als Pastorin im Sprengel Lüneburg war sie zum 1. Januar 2009 als erste Stellvertreterin von Dr. Bernd Brauer gewählt worden. Wir haben uns sehr über das Engagement einer jungen Kollegin ? sie war noch im Probedienst ? gefreut. Sie erklärte sich bereit, auch als erste Stellvertreterin des berufenen Mitgliedes Pastorin Ellen Kasper die Arbeit des PA zu begleiten. Wir haben sie in der Zeit als junge und mutige Kollegin schätzen gelernt, die sich der Fragen und Anliegen von Pastorinnen und Pastoren angenommen hat, auch motiviert durch eigene Erfahrungen. Sie war der Arbeit des PA sehr verbunden. Oft hat sie mich als Vorsitzenden durch ihren Rat unterstützen können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: ">Ihr tragischer Tod hinterlässt uns das Vermächtnis, dass wir uns weiterhin deutlich und unbeirrt den Interessen und Nöten unserer Kolleginnen und Kollegen im Pfarramt widmen werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: ">Ihre Treue im Dienst und ihr theologisches Verständnis haben uns tief beeindruckt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: ">Möge Gott ihr nun seinen Frieden schenken und sie das schauen lassen, was sie mit uns geglaubt und gehofft hat. </span></p>
<p> </p>
<div><span style="font-size: 10pt;"></span></div>
<p><span style="font-size: 10pt;"><span style="font-family: "></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></div>
<p><span style="font-family: Times New Roman;"> </p>
<p></span> </p>
<p></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p></span></h5>
<p></span></p>
      ]]>
    </content>
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    <title>Zur Situation der Gemeindepfarrstellen</title>
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    <modified>2012-05-20T12:14:49+02:00</modified>
    <issued>2012-05-20T12:14:49+02:00</issued>
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            <summary type="text/plain">Stellungnahme 
des Pastorenausschusses und des Hannoverschen Pfarrvereins 
zur Situation der Gemeindepfarrstellen in den Kirchenkreisen vom 6.12.2010
 
Angesichts der dramatischen Verschlechterung der ...</summary>
        <author>
      <name>Vorstand</name>
                </author>
        <dc:subject>Pastorenausschuss der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers</dc:subject>
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      <![CDATA[
      <p class="MsoBodyText" style="text-align: center; margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1;" align="center"><span style="mso-bidi-font-size: 16.0pt;"><strong><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Stellungnahme </span></span></strong></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: center; margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1;" align="center"><strong><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">des Pastorenausschusses und des Hannoverschen Pfarrvereins </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: center; margin: 0cm 0cm 0pt; mso-outline-level: 1;" align="center"><strong><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">zur Situation der Gemeindepfarrstellen in den Kirchenkreisen vom 6.12.2010</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> <span id="more-89"></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Angesichts der dramatischen Verschlechterung der Situation der GemeindepastorInnen, des weiterhin hohen Mitgliederverlustes von 1,5% p.a. sowie der verbesserten Einnahmesituation der Landeskirche fordern Pastorenausschuss und Hannoverscher Pfarrverein nachdrücklich,</p>
<p>1. die weitere Streichung von Gemeindepfarrstellen für 4-8 Jahre auszusetzen,<br />
2. übergroße Pfarrbezirke von 3.000-5.000 auf 2.000 - max. 2.500 Gemeindegliedern zurückzubilden und<br />
3. zur Verhinderung von überlastungsbedingten Erkrankungen im Gemeindepfarramt konsequente strukturelle und personelle Präventivmaßnahmen vorzunehmen wie z.B.<br />
a) Einstellung eines landeskirchlichen Beauftragten für pfarramtlich bedingte Erkrankungen,<br />
b) transparente Handlungsanweisungen bei langfristigen Erkrankungen,<br />
c) verbindliche Wiedereingliederungsmodelle (?Hamburger Modell&#8221;),<br />
d) konsequente ?Pastorenfreundlichkeit&#8221; insbesondere auf ephoraler Ebene.</p>
<p>Begründung:<br />
Zu 1.) Etwa ab 1993 wurden Gemeindepfarrstellen in einem erheblichen Umfang<br />
gestrichen und Pfarrbezirke über das verantwortbare Maß hinaus vergrößert.<br />
a) Landessup. Gorka berichtete kürzlich vor der Landessynode von einem Kirchenkreis, in dem allein im letzten Jahrzehnt 50% aller Pfarrstellen gestrichen worden seien.<br />
b) So müssen 40-50% weniger PastorInnen den ja in den Gemeinden nach wie vor in etwa gleichbleibendem Umfang erforderlichen Pfarrdienst sicherstellen.<br />
c) Leider liegt unsere Landeskirche im EKD-Vergleich (vgl. Pfarrdienststatistik 2006) an 20. Stelle der sog. Pfarrerdichte (30% unter EKD-Durchschnitt), während die Kirchen-steuereinnahme (lt. KiSt-Statistik) nur 20% unter EKD-Durchschnitt liegt (14.Platz).<br />
a) Zudem werden in den KKn nach vorheriger Streichung von Gemeindepfarrstellen immer wieder neue übergemeindliche Pfarrstellen errichtet.</p>
<p>Zu 2.) Übergroße Pfarrbezirke verhindern verantwortliche pastorale Tätigkeit.<br />
a) Pastorale Arbeit, die ja i. W. auf direkten persönlichen, überwiegend zeitintensiven Begegnungen beruht, kann im Kern weder beschleunigt noch rationalisiert werden, sodass jede PastorIn bei übermäßigem Dienstvolumen nur die schlechte Wahl zwischen weniger sorgfältiger Durchführung oder Weglassen bestimmter Dienstanteile hat.<br />
b) Überdimensionale Pfarrbezirke von 3.000 - 5.000 Gemeindegliedern lassen nur noch eine auf das Notwendigste beschränkte und dabei zeitlich äußerst knapp bemessene pastorale Grundversorgung zu: nach KK-Planungen sollen PastorInnen in 7h einen Gottesdienst mit Predigt, in 5h eine Beerdigung, in 2h eine Taufe und in 4h eine Trauung ausarbeiten, vorbereiten, durchführen und nacharbeiten und in diesem ?tayloristischen&#8221; Fließbandsystem pro Jahr 46 Wochen zu je 48 Stunden (= 2.200 Jahresstunden) durcharbeiten. Bei 2000 GG erübrigen sich solche ohnehin illegalen Zeitvorgaben. Bei mehreren Gemeinden muss ein KK-interner Ausgleich stattfinden.<br />
c) Riesige Pfarrbezirke verhindern zusätzliche innovative pastorale Dienste, wie sie nahezu alle GemeindepastorInnen anstreben und wie sie auch KVs und Kirchenleitung unaufhörlich einfordern: Diese Innovationen könnten allenfalls um den Preis vernachlässigter pastoraler Grundversorgung durchgeführt werden.<br />
d) Übergroße Pfarrbezirke verursachen durch permanente Überlastung und berechtigte Unzufriedenheit mit der eigenen pastoralen Arbeit immer wieder pfarramtlich bedingte schwere Erkrankungen.<br />
e) Dabei sind Pfarrbezirke von 2000 - 2.500 Gemeindeglieder durchaus finanzierbar:<br />
- 2,94 Mio. Kirchenglieder (K-Gl)zahlen 2010 ca. 420 Mio. ? an KiSt.<br />
- D. h. 2000 K-Gl zahlen 2010 ca. 285.700 ? KiSt,<br />
- 2.500 sogar ca. 357.000 ? KiSt.<br />
- Der Planungsbetrag pro Pfarrstelle p.a. von 80.000 ? ist damit gesichert.<br />
- 2004 zahlten 3,087 Mio. Mitglieder 413,7 Mio.? KiSt,<br />
- d.h. 2.000 Mitglieder ca. 268.000 ? KiSt, 2.500 sogar ca. 335.000? KiSt;<br />
- 2004 betrug der Planungsbetrag 69.000 ?.<br />
- Unberücksichtigt sind damit noch die Staatszuschüsse nach dem Loccumer Vertrag, dem Gestellungsvertrag sowie den Pfarrdotationen, mit denen heute allein ca. 440 Pfarrstellen finanziert werden könnten.</p>
<p>Zu 3.) Die dramatische Zunahme pfarramtlich bedingter Erkrankungen in den letzten Jahren (ca. 140 PastorInnen der insgesamt 1.930 aktiven sind zur Zeit nicht voll dienstfähig) erfordert umgehend strukturelle und personelle Präventivmaßnahmen:</p>
<p>a) Die Reduktion der Pfarrbezirke auf das Normalmaß von 2000 - 2.500 K-Gl kann die bisher bekannte gesundheitstabilisierende Wirkung befriedigender pastoraler Arbeit wieder zur Geltung bringen.<br />
b) Die Einstellung eines/einer landeskirchl. Beauftragten für pfarramtlich bedingte Erkrankungen könnte über die landeskirchlichen Strukturmaßnahmen hinaus die individuellen Handlungschancen zur Erhaltung der persönlichen Motivation und Leistungsfähigkeit stärken und damit frühe pfarramtliche Erkrankungen möglichst verhindern oder eingetretene Erkrankungen abmildern und rascher überwinden helfen.<br />
c) Transparente landeskirchliche Handlungsanweisungen bei langfristigen Erkrankungen mit z. B. Benennung von Ansprechpartnern, Rechtshilfen, pastoral-therapeutischen Angeboten und verbindlichen Regelungen zur Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell sollten erkrankten PastorInnen helfen, sich ganz auf ihre gesundheitliche Genesung zu konzentrieren.<br />
d) Konsequente ?Pastorenfreundlichkeit&#8221; insbesondere auf ephoraler Ebene, wo mitunter die fachliche Dienstaufsicht als hierarchische Weisungs- und Vorgesetztenfunktion missverstanden wird, sollte alle KollegInnen bei Konflikten, Beschwerden, ja sogar bei offensichtlichen pastoralen Versäumnissen grundsätzlich in ihrer schwierigen und verantwortlichen pastoralen Arbeit schützen und unterstützen und eventuelle Fehler kollegial beheben helfen.<br />
e) Etwaige Nichteignung von PastorInnen oder SuperintendentInnen sollten nur direkt durch das Landeskirchenamt überprüft werden dürfen.<br />
f) Pfarramtlich bedingte Erkrankungen möglichst zu verhindern gebietet nicht nur die Fürsorgepflicht des Dienstherren gegenüber der einzelnen PastorIn und ihrer KollegInnen, die ja dann zusätzlich die Vertretungsarbeit ausführen müssen. - Auch die ökonomische Vernunft und die landeskirchliche Verantwortung gegenüber den Kirchensteuerzahlern verlangt Präventivmaßnahmen, die stets weitaus preiswerter sind als die durch sie verhinderten Erkrankungen.<br />
g) Zudem wird ein fürsorglicher und wertschätzender Umgang des landeskirchlichen Dienstherrn mit langfristig erkrankten PfarrkollegInnen auch die Arbeitsmotivation der noch uneingeschränkt aktiven PastorInnen positiv beeinflussen und die Attraktivität des pastoralen Dienstes für den akademischen Nachwuchs verstärken.</p>
<p> </p>
      ]]>
    </content>
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    <entry>
    <title>Stellungnahme des PA zum Probedienst</title>
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    <modified>2012-05-20T12:14:49+02:00</modified>
    <issued>2012-05-20T12:14:49+02:00</issued>
    <id>http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=88</id>
            <summary type="text/plain">Umgang mit PastorInnen auf Probe
in der ev.-luth. Landeskirche Hannovers
 
Stellungnahme des Pastorenausschusses (Stand 13-05-10)
 
1. Auswahl 
Alle Stellen für den Probedienst müssen durch das LKA vo ...</summary>
        <author>
      <name>Vorstand</name>
                </author>
        <dc:subject>Pastorenausschuss der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers</dc:subject>
            <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.pastorenausschuss-hannover.de">
      <![CDATA[
      <p class="MsoNormal" style="text-align: center; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;" align="center"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Umgang mit PastorInnen auf Probe</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;" align="center"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">in der ev.-luth. Landeskirche Hannovers</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;" align="center"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;"> </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;" align="center"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Stellungnahme des Pastorenausschusses (Stand 13-05-10)</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;" align="center"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;"> </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">1. Auswahl </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Alle Stellen für den Probedienst müssen durch das LKA vor Vergabe auf ihre Eignung (Umfang, Herausforderungen) <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">sorgfältig möglichst vor Ort geprüft</strong> werden, um spezifischen Problemen und Geschichten des Arbeitsumfeldes angemessen Rechnung zu tragen und<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"> </strong>eine <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Personalisierung von Strukturproblemen </strong>zu verhindern.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Beim Probedienst muss von Anfang an durch die Kirchenleitung deutlich gemacht werden, dass dieser zeitlich begrenzt ist (3 </span><a style="mso-comment-reference: a_1; mso-comment-date: 20110310T2206;"><span style="font-size: small;">Jahre</span></a></span><span class="MsoCommentReference"><span style="line-height: 150%; font-size: 8pt;"><a id="_anchor_1" class="msocomanchor" onmouseover="function onmouseover() { function onmouseover() { function onmouseover() { msoCommentShow('_anchor_1','_com_1') } } }" onmouseout="function onmouseout() { function onmouseout() { function onmouseout() { msoCommentHide('_com_1') } } }" name="_msoanchor_1" href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-admin/#_msocom_1"><span style="font-family: Times New Roman;">[a1]</span></a><span style="mso-special-character: comment;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">).</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">2. Begleitung </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">PastorInnen auf Probe haben neben der FEA<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"> Anspruch auf Supervision.</strong> Der Umfang beträgt mind. 20 Stunden für die Regeldauer des Probedienstes. Supervision ist Teil der Arbeitszeit. Die Kosten dafür werden von der Landeskirche getragen. Die Inhalte sind streng vertraulich, es dürfen keine Berichte daraus verlangt werden.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Darüber hinaus regen wir an, die bewährte Form kollegialer Beratung bzw. geistlicher Begleitung aus dem Konvent wahrzunehmen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;"> </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">3. </span><a style="mso-comment-reference: a_2; mso-comment-date: 20110310T2206;"><span style="font-size: small;">Teilstellen</span></a></span></strong><span class="MsoCommentReference"><span style="line-height: 150%; font-size: 8pt;"><a id="_anchor_2" class="msocomanchor" onmouseover="function onmouseover() { function onmouseover() { function onmouseover() { msoCommentShow('_anchor_2','_com_2') } } }" onmouseout="function onmouseout() { function onmouseout() { function onmouseout() { msoCommentHide('_com_2') } } }" name="_msoanchor_2" href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-admin/#_msocom_2"><span style="font-family: Times New Roman;">[a2]</span></a><span style="mso-special-character: comment;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></span></span><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: Verdana;">Keine Teilstellen</span></strong><span style="font-family: Verdana;"> im Probedienst, einschließlich Ehepaaren, die nicht freiwillig eingegangen <a style="mso-comment-reference: a_3; mso-comment-date: 20110310T2206;">werden</a></span></span><span class="MsoCommentReference"><span style="line-height: 150%; font-size: 8pt;"><a id="_anchor_3" class="msocomanchor" onmouseover="function onmouseover() { function onmouseover() { function onmouseover() { msoCommentShow('_anchor_3','_com_3') } } }" onmouseout="function onmouseout() { function onmouseout() { function onmouseout() { msoCommentHide('_com_3') } } }" name="_msoanchor_3" href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-admin/#_msocom_3"><span style="font-family: Times New Roman;">[a3]</span></a><span style="mso-special-character: comment;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></span></span><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: Verdana;">4.</span></strong><span style="font-family: Verdana;"> <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Feststellung der Eignung</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Die Feststellung der Berufseignung am Ende des Probedienstes hat <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">davon auszugehen</strong>, dass sie bereits durch zwei theologische Examina grundsätzlich nachgewiesen ist. Nur bei wirklich gravierenden Schwächen oder nachweislicher Verweigerung von Fortbildung oder Supervision kann der Probedienst verlängert werden. Die Beweislast dafür liegt bei der Kirchenleitung.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Dazu ist während der Regelzeit des Probedienstes dem/der Probedienstler/in ausreichend Möglichkeit zu Reaktion und Abstellen der festgestellten Mängel zu geben.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Es muss von Anfang an klar und transparent sein, wer und wie bei der Erstellung der Eignung einbezogen wird. Ob die bisher verwandten Feststellungsbögen und ihre Anwendung dabei wirklich geeignet sind, halten wir für fraglich.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Die Feststellung der Eignung ist kein<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"> Mittel der Stellenplanung</strong>.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; text-indent: -18pt; margin: 0cm 0cm 0pt 17.45pt; tab-stops: list 17.45pt; mso-list: l0 level1 lfo1;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: Verdana; mso-fareast-font-family: Verdana; mso-bidi-font-family: Verdana;"><span style="mso-list: Ignore;"><span style="font-size: small;">5.</span><span style="font: 7pt ">    </span></span></span></strong><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Anfrage an das </span><a style="mso-comment-reference: a_4; mso-comment-date: 20110310T2206;"><span style="font-size: small;">Pfarrerbild</span></a></span></strong><span class="MsoCommentReference"><span style="line-height: 150%; font-size: 8pt;"><a id="_anchor_4" class="msocomanchor" onmouseover="function onmouseover() { function onmouseover() { function onmouseover() { msoCommentShow('_anchor_4','_com_4') } } }" onmouseout="function onmouseout() { function onmouseout() { function onmouseout() { msoCommentHide('_com_4') } } }" name="_msoanchor_4" href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-admin/#_msocom_4"><span style="font-family: Times New Roman;">[a4]</span></a><span style="mso-special-character: comment;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></span></span><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%; margin: 0cm 0cm 0pt -0.55pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Verdana;">Die Zeit des Probedienstes soll zum pfarramtlichen Dienst motivieren. Die Feststellung der Eignung ist als Teil wertschätzender Wahrnehmung anzusehen. Der Umgang mit den Probedienstlern ist deshalb auch eine <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">grundlegende Anfrage an das evangelisch-lutherische Pfarrerbild. </strong>PastorInnen arbeiten im Wesentlichen frei und selbständig. Permanente Kontrolle und Zwang zu Nachweisbarkeit und öffentlicher Dokumentation stehen dem im Wege und entsprechen nicht dem Wesen ihres Dienstes.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
<div style="mso-element: comment-list;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"><br />
<hr class="msocomoff" size="1" /></span></div>
<div style="mso-element: comment;">
<div id="_com_1" class="msocomtxt" onmouseover="function onmouseover() { function onmouseover() { function onmouseover() { msoCommentShow('_anchor_1','_com_1') } } }" onmouseout="function onmouseout() { function onmouseout() { function onmouseout() { msoCommentHide('_com_1') } } }"><span style="mso-comment-author: admin;"><a name="_msocom_1"></a></span></div>
<p class="MsoCommentText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8pt;"><span style="mso-special-character: comment;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></span></span><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></p>
</div>
<div style="mso-element: comment;">
<div id="_com_2" class="msocomtxt" onmouseover="function onmouseover() { function onmouseover() { function onmouseover() { msoCommentShow('_anchor_2','_com_2') } } }" onmouseout="function onmouseout() { function onmouseout() { function onmouseout() { msoCommentHide('_com_2') } } }"><span style="mso-comment-author: admin;"><a name="_msocom_2"></a></span></div>
<p class="MsoCommentText" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8pt;"><span style="mso-special-character: comment;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></span></span></span></p>
</div>
      ]]>
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    <title>?Das Ende der Gemütlichkeit?</title>
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    <modified>2012-05-20T12:14:49+02:00</modified>
    <issued>2012-05-20T12:14:49+02:00</issued>
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            <summary type="text/plain">Eine Auseinandersetzung mit den Reformbestrebungen in der EKD
Vortrag von Prof. Dr. Isolde Karle beim Hannoverschen Pfarrvereinstag, 12.03.07: zusammengefasst  von
H. Dieckmann; Veröffentlichung des V ...</summary>
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        <dc:subject>Pastorenausschuss der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers</dc:subject>
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      <![CDATA[
      <p>Eine Auseinandersetzung mit den Reformbestrebungen in der EKD</p>
<p>Vortrag von Prof. Dr. Isolde Karle beim Hannoverschen Pfarrvereinstag, 12.03.07: zusammengefasst  von<br />
H. Dieckmann; Veröffentlichung des Vortrags, Sept. 07, in :  Zeitschrift f. Ev. Theologie, Heft 5: Kirchenreform</p>
<p>?Das Ende der Gemütlichkeit?: mit diesem Titel einer engagierten ARD-Sendung zum EKD-Impulspapier  überschrieb die Bochumer Professorin für praktische Theologie, Dr. Isolde Karle, Teilnehmerin des Wittenberger Zukunftskongresses, ihre kritische Auseinandersetzung mit dem EKD-Papier. Vor 140 PastorInnen trug Isolde Karle ihre sehr bedenkenswerte Kritik zum Reformpapier der EKD unter sieben Gesichtspunkten vor.<span id="more-27"></span></p>
<p><strong>1. ?Das Ende der Gemütlichkeit?</strong><br />
Es sei verständlich, wenn angesichts leerer Kassen und einer bedrohlichen demographischen Entwicklung Reformanstrengungen unternommen würden, die Gemeinden und PastorInnen erhebliche Arbeitsbelastungen zumuteten. Doch leider setzten sich dabei die kirchlichen Organisatoren unter einen extremen humorlos-technokratischen Reformstress, weil sie im Sog der Unternehmensberater ihre Sensibilität für die Unterscheidung von Menschenwerk und Gotteswerk bei kirchlicher Zukunftsgestaltung verlören, statt zunächst einmal humorvoll und gelassen auf die Selbstwirksamkeit des Wortes Gottes zu vertrauen und damit die Distanz zum eigenen Tun von Martin Luther neu zu erlernen, der einmal von sich behauptet hat: ?Ich hab? allein Gottes Wort getrieben, gepredigt  und geschrieben; sonst hab? ich nichts getan. Das hat, wenn ich geschlafen hab?, wenn ich wittenbergisch Bier mit meinem Philippo oder Amsdorf getrunken hab?, allzu viel getan. Ich hab? nichts getan.? <strong>Aus diesem Grundvertrauen auf das selbstwirksame Wort Gottes müsse sich Kirche </strong>(über 50 mal genannt) <strong>wieder als Geschöpf des ?Wortes Gottes? </strong>(dieser Begriff fehle völlig) <strong>und nicht als Werk menschlicher Bemühung begreifen.</strong> Denn christlicher Glaube sei weder herstellbar noch käuflich. So verbiete sich jede Parallelisierung der Kirche mit einem Wirtschaftsunternehmen.<br />
<strong><br />
2. Megatrend Religion?</strong><br />
Die von den Autoren des EKD-Papiers angeführte ?Wiederkehr der Religion? sei aus mehrfachem Grunde<strong> kein Anknüpfungspunkt</strong> für die ev. Kirche:</p>
<ul>
<li>Die neue diffuse Religiosität ohne eine personhafte Gottesvorstellung sei wegen ihrer pantheistischen Grundkonzeption für kirchliches Handeln nicht anschlussfähig.</li>
<li>Zudem verstecke sich hinter jener gern als ?Spiritualität? markierten neuzeitlichen Suche nach Sinn- und Identität das illusionär-ideologische Heilsversprechen einer von allen Dualismen wie z.B. ?Seele-Leib?, Subjekt-Objekt? befreiten ganzheitlichen Existenz.</li>
<li>Die unbestimmte Religiosität der Postmoderne reiße beliebig ausgewählte Elemente der Religionen aus ihrem ursprünglichen, von Kohärenz und Verbindlichkeit geprägten Zusammenhang, um jede Verbindlichkeit zu vermeiden und sich jederzeit die moderne Option der Wahl zu erhalten.</li>
<li>Die sehr geringen Chancen religiös-christlicher Anknüpfung außerhalb der verfassten Kirche belege die zweite Generation der Konfessionslosen, insbesondere in Ostdeutschland. Während im Jahre 2002 die Hälfte aller Ausgetretenen die christliche Taufe für ihr Kind anstrebten, wünschten dies von den Konfessionslosen der 2. Generation nur noch 8,5% im Osten und 21% im Westen.</li>
</ul>
<p>Anders als die vom EKD-Papier vorgeschlagene Strategie der Anknüpfung an illusionär-ideologische Ganzheitsvorstellungen plädiert Isolde Karle deshalb dafür, gerade heutigen Menschen den christlichen Glauben und seine Kreuzestheologie als Hilfe zur Gestaltung ihrer Lebensambivalenzen und Identitätsfragmentarität nahezubringen.</p>
<p><strong>3. Wachsen gegen den Trend?</strong><br />
Trotz einer kirchensoziologisch am Teilnahmeverhalten und an den Erwartungen der Kirchen-glieder festgestellten relativen Stabilität der ev. Kirche erlebe diese im Gegensatz zu den Kir-chen in Afrika, Asien und Nord- wie Süd-Amerika durch einen allgemeinen Säkularisierungs-prozess einen schleichenden Bedeutungsverlust, der sich auch auf die Religion beziehe, da die Kirche in Deutschland weiterhin zentrale Repräsentantin der Religion sei. In unserer Gesellschaft werde Religion in der Kirche gestaltet oder gar nicht.<br />
Mit dem Religionssoziologen Professor Detlef Pollack aus Frankfurt/Oder widerspricht Isolde Karle darum der auch von vielen Theologen vertretenen These, in der gegenwärtigen Gesell-schaft werde weiterhin ungebrochen Religiosität gelebt ? nur eben außerhalb der Kirche. Schon die Kirchenmitgliedschaftsbefragungen zeigten, dass sowohl bei den kirchlich Hochverbundene wie bei den kirchlich Distanzierten äußeres Teilnahmeverhalten und Kirchenbindung eindeutig mit innerer religiöser Glaubenseinstellung korrelierten, während bei den Ausgetreteten keine eigene religiöse Produktivität erkennbar sei. Lediglich eine kleine Minderheit von etwa 2-4%, der jedoch viel zu große Aufmerksamkeit zuteil werde, könne als religiös bezeichnet werden. Daher sei die Behauptung: ?Ich bin weiterhin gläubig, auch wenn ich nicht den Gottesdienst besuche oder gar nicht mehr der Kirche angehöre!? als Selbsttäuschung empirisch widerlegt. Offensichtlich täuschten sich die Menschen über die Konstitutionsbedingungen ihres Glaubens. Obwohl es theoretisch natürlich möglich sei, ohne Teilnahme am kirchlichen Leben an Gott zu glauben, gäbe es faktisch nur wenige, die ohne Kirche gläubig seien (Pollack). Dies gelte auch für die ca. 25% der Bevölkerung, die bereits Erfahrungen mit alternativer Religiosität gemacht haben: Sie sind überwiegend Kirchenglieder.<br />
Obwohl nun die ev. Kirche in den letzten Jahrzehnten sich erheblich positiv verändert habe, und ihre PastorInnen gute Arbeit leisteten, sei es der Kirche nicht gelungen, Teilnahmeverhal-ten wie Mitgliederbestand erkennbar zu steigern. Denn durch die deutliche Parallelität des säkularisierungsbedingten Bedeutungsverlustes von Kirche und Religion könne die Kirche ihre enormen demographie- und austrittsverursachten Mitgliederverluste kaum kompensieren. Es sei darum eine hoffnungslose Überforderung, die nur zu tiefer Depression führen müsse, bis 2030 die Quote der Gottesdienstbesucher auf 10% und der Taufe, Trauun-gen und Beerdigungen auf 100% steigern zu wollen. Realistische Ziele wären kleine Verbesserungsschritte wie z.B. die Steigerung des Gottesdienstbesuches auf 5-6%.</p>
<p><strong>4. Kirche der Distanz oder Kirche der Nähe?</strong><br />
Ihr ausgeprägtes ?Veränderungspathos? verstelle den EKD-Reformern den Blick auf die seit 2000 Jahren bewährten und von den Kirchengliedern nachweislich geschätzten Ortsgemeinden. So werde die drastische Reduzierung der Ortsgemeinden von 80 auf 50% und die Steigerung der Profilgemeinden von 15 auf 25% und der Netzwerk-Gemeinden von 5 auf 25% vorgeschlagen, was auch die entsprechende Absenkung von Gemeindepfarrstellen und Aufstockung der Funktionspfarrstellen bedeute. Hier würden Modernisierungsvorstel-lungen wiederbelebt, die in den 1970-er Jahren zu Recht gescheitert seien. (s. I. Karle, Der Pfarrberuf als Profession, Gütersloh 2001, 2. Auflage, S.258-263)  Während zunehmend Unternehmen durch dezentrale Ansiedlung in der ?Fläche? wieder die größere Nähe zu den Menschen suchten, setzten die EKD-Organisationsspitzen auf Zentralisierung und Rückzug aus der Fläche und gingen mit ihrer klaren Bevorzugung passagerer, dh gelegentlicher kirch-licher Begegnung in den Profil- und Netzwerkgemeinden (mit ihren weiten Wegen zu beson-deren Events für Gruppen Hochmotivierter) auf Distanz zur Kirchenglieder-Mehrheit.<br />
Im Gegensatz zu dieser Fehlplanung sieht Isolde Karle in den Ortsgemeinden den unverzichtbaren Rahmen jeder kirchlichen Gemeindepraxis; denn die Gemeinde vor Ort habe gegenüber der vom EKD-Papier privilegierten ?Kirche auf Distanz? erhebliche Vorzüge:</p>
<ul>
<li>Die kurzen Wege und niederschwelligen, alltäglichen Begegnungsmöglichkeiten im vertrauten Nahbereich der Ortsgemeinden erleichtern (gerade den kirchlich Distanzierten) den Zugang zur ev. Kirche und die Ausbildung eines Gefühles von Zugehörigkeit und Beheimatung: ?Die Kirche lebt als Leib Christi zentral von den vielen überschaubaren personalen Gemeinschaften vor Ort und von der Vertrautheit von Gesichtern und Räumen, die nachgewiesenermaßen die Bindung an die Kirche am nachhaltigsten stärken.?</li>
<li>Durch das Netz der Ortsgemeinde in der EKD gäbe es zudem in ganz Deutschland diese besonderen kirchlichen Kontaktmöglichkeiten.</li>
<li>Die überschaubare Ortsgemeinde sei mit ihrer ?authentischen Öffentlichkeit? (Michael Welker) der geeignete Ort für ?interaktive?, dh direkte, persönliche Kommunikation von leibhaft Anwesenden. Diese interaktive Kommunikation in den Ortsgemeinden habe gegenüber der sonst in unserer Gesellschaft vorherrschenden und weithin auch vom EKD-Papier angestrebten medialen Kommunikation eine einzigartige Qualität von Nachhaltigkeit und Anschaulichkeit. Interaktive Kommunikation sei unverzicht-bar, wenn es, wie z.B. in Familie, Schule, Arztpraxis, Rechtsprechung, Seelsorge um Identitätsentwicklung und glaubwürdige Vertrauensbeziehungen  (z.B. zu einer PastorIn) gehe. ?In Ortsgemeinden werden&#8230;damit authentische Begegnungen um das Wort Gottes herum ermöglicht.?</li>
<li>In einer modernen funktional differenzierten Gesellschaft mit ihrer zwangsläufigen Unübersichtlichkeit, Anonymität und Aufsplitterung sei die vertraute Nähe und Beheimatung stiftende Ortsgemeinde als ?intermediäre Institution? (M.Welker) auch in hervorragender Weise geeignet, die dringend notwendige Vermittlung zwischen dem Individuum und der Gesamtgesellschaft zu übernehmen.</li>
<li>Dabei könne gerade die Ortsgemeinde in ihrer typischen Heterogenität die Pluralität der Gesellschaft gut widerspiegeln und die überlebenswichtigen  Prozesse gesellschaftlicher Kompromissbildung und Verständigung vorbildlich einüben.</li>
<li>Dass die Gesellschaft ?nicht irgendwo ?draußen?, außerhalb der Kirche, zu finden? sei, wie die ältere Kirchensoziologie der 1970-er Jahre fälschlich annahm, weil sie Kirche und Gesellschaft einander gegenüberstellte und nicht erkannte, wie Kirche, und damit vorrangig die Ortsgemeinde, in einer funktional differenzierten Gesellschaft Teil der Gesamtgesellschaft sei und sich darum Gesellschaft ?mitten im Leben der Ortsgemeinde? vollziehe, legt Isolde Karle in ihrer Habilitationsschrift: ?Der Pfarrberuf als Profession? auf den Seiten 243-265 eingehend und überzeugend dar.</li>
</ul>
<p><strong>5. Passanten in der Ortsgemeinde</strong><br />
In seinem begrüßenswerten Bemühen um passagere Kontakte für Kirchenglieder übersehe das Reformpapier die wichtigste ?Passantengemeinde? der Volkskirche: die unmittelbar an die Ortsgemeinde gebundene ?Kasualgemeinde?, zu der auch die 80% kirchlich Distanzierten gehören, die die kurzen Wege zu den OrtspastorInnen nutzen, um in den Wechselfällen des Lebens professionell-pastorale Begleitung zu erhalten. Darum seien gerade im Hinblick auf diese Kasualgemeinde PastorInnen die Schlüsselfiguren der ev. Kirche, wie dies die EKD-Mitgliedschaftstudie von 2002 wiederum bestätigt: So kennen 85% aller Gemeindeglieder ihre PfarrerIn; von 54%, die mit ihr gesprochen haben, beurteilten 92% den Eindruck als sehr gut und gut, 0% als schlecht, 7% als weniger gut; nach Eltern und Großeltern haben bei 60% der Kirchenglieder die PastorInnen den stärksten Einfluss auf die religiös-kirchliche Soziali-sation ausgeübt. GemeindepastorInnen haben durch ihre vielfältige Gemeindearbeit sogar ?Nichtkirchenglieder? wieder für die Kirche interessiert und gewonnen. Anders als milieube-zogene Profilgemeinden sind Ortsgemeinden gerade nicht so milieuverengt, wie immer wieder unterstellt wird, wenn auch die örtlichen Gottesdienst- und Gruppen-Gemeinden durchaus zuweilen milieuverengende Effekte haben können.</p>
<p><strong><br />
6. Lösen oder schaffen Profilgemeinden Probleme?</strong><br />
Das EKD-Reform-Papier setze mit seiner Privilegierung der Profil- und Netzwerk-Gemeinden viel zu stark und zu ungeprüft auf derzeitige modische Trends. Wohl könne Profilbildung unter bestimmten Umständen z.B. in der Großstadt sinnvoll sein. Tourismus- und Akademie-Gemeinden, City- und Jugendkirchen sowie Internet-Arbeit seien wichtige Ergänzungen der Ortsgemeinden, deren kirchliche Arbeit sie jedoch als Basis voraussetzen. Gleiches gelte auch von den Funktionspfarrstellen, deren Gemeinden, falls überhaupt vorhanden, in der Regel nur kurzfristig, auf ganz bestimmte Personenkreise wie Kranke, Gefangene, Soldaten oder Schüler beschränkt, existierten.<br />
Grundsätzlich sei jedoch zu beachten, dass jede profilierende Schwerpunktbildung im Sinne zielgruppenorientierter kirchlicher Angebote zwangsläufig eine Milieuverengung nach sich ziehe, da jede Konzentration auf bestimmte Personenkreise andere Gruppierungen notwendig ausschlösse. Insofern dürften Profilgemeinden in ihrer Bedeutung nicht über-schätzt werden. Denn die Stärke der Volkskirche bestehe gerade in ihren vielschichtigen, heterogenen Ortsgemeinden. In ihr finde Gesellschaft genauso statt wie im Betrieb, im Gefängnis, in der Akademie oder in der Schule. Gerade in den dezentralen Strukturen der Ortsgemeinde könne das Allgemeine Priestertum aller Gläubigen auch unabhängig vom Pfarramt zu seiner vollen Geltung kommen.<br />
<strong><br />
7. Die Krise der Kirche ? ein Managementproblem?</strong><br />
Das Zentralproblem der ev. Kirche in Deutschland ist nach Karle kein Management-problem, sondern eine theologische Orientierungskrise. Daher sei der Kirche wie ihren PastorInnen dringend zu raten, sich vorrangig um eine inhaltliche Verbesserung von Predigt und Gottesdienst zu mühen und damit auch den Erwartungen der Kirchenglieder zu entsprechen, die gute Predigten und Gottesdienste wünschen. In dieser Situation zwei Drittel der Gottesdienste nichtprofessionellen PrädikantInnen und LektorInnen überantworten zu wollen, bedeute eine unverantwortliche Überforderung von Ehrenamtlichen.</p>
<p>Die ersten Reaktionen der hannoverschen PastorInnen auf Isolde Karles Ausführungen und die anschließende intensive zweistündige Diskussion mit der Bochumer Kritikerin der EKD-Reformer zeigten: die PfarrerInnen sahen sich in ihren pastoralen Erfahrungen mit der Ortsgemeinde als volkskirchlicher Wurzelpunkt für die überwiegende Mehrzahl der Kirchenglieder nahezu einhellig bestätigt. Konkretisiert und vertieft wurde diese Einsicht noch einmal in Karles Antworten auf Nachfragen des Plenums z.B. zum Verhältnis von Ortsgemeinde und Profilgemeinde, zur Bedeutung von Mission, zu einem möglichen Stadt-Land-Gefälle, zur Leistungskraft von Management-Methoden, zur Aufgabe von Funktions-pfarrämtern, zur Gewinnung von Ehrenamtlichen, insbesondere als PrädikantInnen und LektorInnen, zu erreichbaren Zielen kirchlicher Reformanstrengungen.</p>
<p>Zurückhaltend reagierte Isolde Karle auf Bitten nach praktischen Umsetzungsvorschlägen für ihre Grundthesen. Gleichwohl riet sie den GemeindepastorInnen dringend, ihre Predigten in selbstorganisierten Gruppen miteinander offen zu besprechen und sich dabei um eine angemessene Übertragung von biblisch-reformatorischen Grundbegriffen wie ?Recht-fertigung?, ?Gnade?, ?Sünde?, ?Aufstehung? in heutiges Denken und Sprechen erneut zu mühen, um der theologischen Orientierungskrise der Kirche entgegenzuwirken.</p>
<p>Beinahe seelsorgerlich wohltuend wirkten die Ausgewogenheit von Karles Kritik an den offensichtlichen Überforderungen durch das EKD-Impulspapier und ihre leidenschaftliche Ermutigung zu leistbarer professionell-pastoraler Arbeit in dem von Martin Luther gelernten Vertrauen auf Gottes selbstwirksames Wort.</p>
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    <title>Pastorales Berufsprestige</title>
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            <summary type="text/plain">Pastoren mit 39% weiterhin auf Platz 2 vor Hochschulprofessoren (34%) und Grundschullehrern (33%).
Die Allensbacher Berufsprestige-Skala 2008:
Pastorales Berufsprestige Allensbach (pdf)</summary>
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      <p>Pastoren mit 39% weiterhin auf Platz 2 vor Hochschulprofessoren (34%) und Grundschullehrern (33%).</p>
<p>Die Allensbacher Berufsprestige-Skala 2008:<br />
<a href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/pastorales-berufsprestige-allensbach.pdf">Pastorales Berufsprestige Allensbach</a> (pdf)</p>
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    <title>Evangelisches Selbstverständnis</title>
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            <summary type="text/plain">Evangelisches Selbstverständnis: Kirche zwischen Veränderung und Beharrlichkeit
(Referat von Pastor i.R. Herbert Dieckmann, Vorsitzender des Pastorenausschusses,
am 06.02.2008 beim 1. Seminar-Abend zu ...</summary>
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        <dc:subject>Pastorenausschuss der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers</dc:subject>
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      <![CDATA[
      <p style="text-align: left;"><strong>Evangelisches Selbstverständnis: Kirche zwischen Veränderung und Beharrlichkeit</strong></p>
<p style="text-align: left;">(Referat von Pastor i.R. Herbert Dieckmann, Vorsitzender des Pastorenausschusses,<br />
am 06.02.2008 beim 1. Seminar-Abend zum Thema: ?Wir und die Kirche heute? in Martfeld)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ziel und Zweck jeder Veränderung</strong></p>
<p style="text-align: left;">
<p>?Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich darüber?, schreibt der inhaftierte Apostel Paulus an seine Gemeinde in Philippi, als er erfährt, dass Rivalen seine Haft benutzen, um sein Missionsfeld zu besetzen.<br />
Bis heute klar nachvollziehbar gibt Paulus hier Ziel und Zweck jeder kirchlichen Veränderung und Beharrlichkeit an: ?Christus verkündigen? oder, mit dem Hebräerbrief gesagt:<br />
?Jesus Christus, gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.? (Hebräer 13,8).<br />
Es wäre schon viel gewonnen, wenn wir stets diesen Maßstab bei der Frage vor Augen hätten,<br />
ob jetzt gerade Veränderung oder Beharrlichkeit in unserer Kirche geboten ist.<span id="more-30"></span></p>
<p>Wenn Jugendlichen der dreieine Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist als Überraschungs-Ei erklärt wird, gefüllt mit ?Spannung, Spaß und Schokolade?, dann ist dies gewiss keine ?überraschend neue? Christus-Verkündigung, sondern nur ein fast blasphemisches Beispiel für die von vielen bereits heftig beklagte ?Banalisierung unserer Botschaft?.</p>
<p>Wenn in einem Gottesdienst jedem Besucher fünf Euro geschenkt werden, übrigens aus Kirchensteuermitteln, dann können wir das auf den ersten Blick wohl als cleveren Werbegag bestaunen. Doch ob damit wirklich ?Christus verkündigt wird?, müssen wir ernsthaft fragen,<br />
auch wenn sich Besucherzahl und Einnahmen deutlich erhöht haben sollen.<br />
Denn wurde hier tatsächlich Gottes Geschenk der Rechtfertigung des Sünders allein aus Gnade verkündigt ? das hätte ja sehr nahe gelegen - oder mit untauglichen Mitteln nur das Image von Gemeinde und Pastor etwas aufpoliert?</p>
<p>Natürlich gibt es auch eine Vielzahl überzeugender Veränderungen in unserer Kirche, durch die zweifellos heutigen Menschen das Evangelium nahe gebracht wird wie neue Gottesdienstformen, einfühlsame Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Beerdigungen, jugendgerechter Konfirmandenunterricht, engagierte Gemeindegruppen, attraktive Gemeindefeste, kreative Kirchentage, nicht zuletzt das neue Gesangbuch mit seinem sehr gelungenen Beieinander von alten und neuen Kirchenliedern.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Veränderungen der Strukturen</strong></p>
<p style="text-align: left;">Allerdings wird heute weniger nach inhaltlichen Neugestaltungen gesucht, sondern vielmehr um strukturelle Veränderungen gerungen wie z.B. Zusammenlegungen von Gemeinden, Streichung von Gemeindepfarrstellen, Stärkung der Kirchenkreise, Errichtung von neuen übergemeindlichen Pfarr- und Mitarbeiterstellen für Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising, Innovationsprojekte, Schaffung von Jugend-, City- oder Tourismus-Kirchen, Neuverteilung kirchlicher Finanzen.<br />
Bei all diesen organisatorischen Neugliederungen fällt auf,  dass im Sinne der Fortschrittsideologie des 19. Jahrhunderts jede Veränderung einfach auf Grund ihrer Neuheit und ohne jede genauere Überprüfung stets als zwangsläufige und garantiert bessere Weiterentwicklung des bisherigen Zustandes angepriesen wird. Dazu muss dann die derzeitige kirchliche Handlungsstruktur erst einmal rigoros abgewertet werden, um danach die eigenen, oft sehr teueren Vorschläge leichter ?verkaufen? zu können.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><br />
Bischof Huber ? ein rastloser Reformer</strong></p>
<p style="text-align: left;">Erst kürzlich ist mir diese Auffassung wieder in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 2./3. Februar 2008 begegnet. Unter der Überschrift: ?Der Allgegenwärtige? entwirft darin die Journalistin Renate Meinhof ein eindrucksvolles Porträt von Bischof Huber als rastlosen Reformer, der seine Kirche nach allen Regeln modernen Managements unbedingt verändern wolle. Bischof Hubers Besuch beim Pfarrkonvent in Görlitz-Rauschenwalde beschreibt Frau Meinhof so:<br />
?Schwieriges Pflaster, rückwärts gewandtes. Man spürt es. Wolfgang Huber sprach dann von ?Öffnung und Mentalitätswandel?, von Gemeindefusionen und Mitgliederzahlen, und ?dass es eine verbreitete Scheu vor Professionalität in unserer Kirche? gebe&#8230; Er sagte: ?Der Schrecken der Veränderung ist vorher immer größer als nach der Veränderung.? Alles sehr richtig, klug und wichtig. Die Pastoren aber sahen aus, als zögen fremde Welten an ihnen vorbei.<br />
?Na, was sagt die unbeteiligte Beobachterin??  fragt Wolfgang Huber am Ende des Tages im Wagen. Die unbeteiligte Beobachterin sagt, sie habe den Eindruck gehabt, dass die Pastoren in Rauschenwalde einfach mal verbal in den Arm genommen werden wollten. Ihr seid gut. Ihr seid toll! Ihr habt die Wende geschafft, den Kommunismus ganz friedlich begraben, so in etwa. Wie könnt ihr jetzt verzagen, nur weil sich was ändern muss in der Kirche?..<br />
Wolfgang Huber hört sich alles an&#8230; und &#8230;sagt: ?Aber ich kann doch nicht pauschal loben. Das kann ich nicht.?</p>
<p style="text-align: center;"><strong><br />
Die herrschende Fortschrittsideologie</strong></p>
<p style="text-align: left;">Nicht nur der Kirchenmanager Huber, selbst noch die huberkritische Journalistin ist hier ganz deutlich ? doch von ihr unbemerkt - durch die schon erwähnte Fortschrittsideologie geprägt:<br />
Jede Veränderung ist zwangsläufig und gut. Als rückwärts gewandt gilt dagegen jeder,<br />
der zum Beispiel nicht bejubelt, was Huber im EKD-Impulspapier vorschlägt,<br />
die Hälfte aller Ortsgemeinden als ineffektiv und milieuverengt aufzulösen und sie in City-, Jugend-, Tourismus-, Akademie- oder andere sog. Profilgemeinden zu verwandeln, die Kirche als einen EKD-Großkonzern mit machtvollen Zentralen zu managen, jedes Jahr 3 Mio. ? zur Findung und Durchführung sog. Aufwärtsthemen auszuschütten, Pastorinnen und Pastoren wie auch die anderen kirchlichen Mitarbeitenden generell als desorientiert und zu gering qualifiziert abzustempeln.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Selektive Wahrnehmung</strong></p>
<p style="text-align: left;">Natürlich hätte Bischof Huber die Rauschenwalder Pastoren durchaus pauschal loben können.<br />
Ein Blick in die Mitgliederbefragungen der EKD während der letzten 40 Jahre hätte genügt: Offenbar haben auch die PfarrkollegInnen in Rauschenwalde während der letzten 40 Jahre so gut gearbeitet, dass nun folgende Sachverhalte feststehen:</p>
<ul>
<li>92% der Kirchenglieder, im Osten sogar 94%, die einen persönlichen Kontakt mit einer PastorIn hatten, und das sind immerhin 53%, beurteilen diese Begegnung als gut und sehr gut, 0% als schlecht, und nur 7% sagen: ?teils/teils?.</li>
<li>80% der Kirchenglieder erwarten von ihrer Kirche pastorale Arbeit.</li>
<li>85% der Kirchenglieder kennen ihre GemeindepastorInnen, selbst in München sind das noch 65 %.</li>
<li>60% der Kirchenglieder halten PastorInnen für die Personen, die ihr Verhältnis zu Glaube, Religion und Kirche geprägt haben. Weit danach kommen Lehrer (33%) oder Jugendgruppen-Leiter (26%). Nur 10% sind in dieser Frage durch öffentliche Repräsentanten wie z.B. durch Bischof Huber beeinflusst, nur 1% durch das Internet.</li>
<li>Auch beim allgemeinen gesellschaftlichen Berufsranking stehen PastorInnen mit 39% nach den Ärzten, aber weit vor Hochschullehrern, Richtern oder Managern (etwa 16%) auf dem sehr respektablen 2. Platz.</li>
</ul>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Neues Nachdenken und Handeln nötig</strong></p>
<p style="text-align: left;">Mit meinen kritischen Vorbemerkungen möchte ich auf keinen Fall leugnen, dass der Rückgang von Mitgliederzahlen und Finanzen sowie der Imageverlust der Kirche ? allerdings nicht der Kirchengemeinden und Pastoren - unsere kirchliche Organisation zu neuem Nachdenken und Handeln herausfordern. Dies hat das eben von mir schon erwähnte und auch in unserer Landeskirche auf  nahezu allen Ebenen diskutierte EKD-Impulspapier vom Juli 2006 auch intensiv getan. Darum möchte ich nun vor dem Hintergrund dieser Diskussion unter den Gesichtspunkten von ?Veränderung und Beharrlichkeit? das zentrale kirchliche Handlungsfeld der Ortsgemeinde erörtern und anschließend einige Schlussfolgerungen wagen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Zentrales kirchliches Handlungsfeld: die Ortsgemeinde</strong></p>
<p style="text-align: left;">Immer wieder wird die Ortsgemeinde als milieuverengtes und veraltetes Auslaufmodell<br />
beschrieben, das nur kleine innerkirchliche Zirkel erreiche. In einer mobilen Gesellschaft nähmen die Menschen vor allem über Medien und an bestimmten Hauptorten wie z.B. der Dresdener Frauenkirche oder dem Berliner Dom die Kirche wahr. So behauptet das EKD-Papier doch allen Ernstes, eine Vielzahl von evangelischen Christinnen und Christen empfänden sich als Mitglied der EKD und nicht der Ortsgemeinde. Darum sollten bis 2030 die Hälfte dieser Ortsgemeinden liquidiert und stattdessen 50% der Geld- und Personalmittel in sog. Profil-Gemeinden gesteckt werden.<br />
Erfreulicherweise hat unsere Landesbischöfin am 15. Juni 2007 vor der Synode diese abenteuerliche EKD-Argumentation eindeutig abgelehnt. Dennoch müssen wir auf der Hut sein; denn längst nicht alle landeskirchliche Gremien und Entscheidungsträger haben diese völlig ungerechtfertigte Abwertung der Ortsgemeinde bei gleichzeitig ungeprüfter Aufwertung der Regionen, Kirchenkreise und Sondergemeinden schon aufgegeben.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ortsgemeinde mit größter Breitenwirkung</strong></p>
<p style="text-align: left;">Um eine Ortsgemeinde richtig einschätzen zu können, muss man stets ihre vier unterschiedlich großen Teilgemeinden vor Augen haben:</p>
<ol>
<li>Gottesdienstgemeinde (ca. 4%)</li>
<li>Gruppen- oder Vereinsgemeinde (ca.10%)</li>
<li>Veranstaltungs-Gemeinde (ca.30%)</li>
<li>Amtshandlungsgemeinde: Taufen, Konfirmationen, Trauungen, Beerdigungen (100%)</li>
</ol>
<p style="text-align: left;">Im Gegensatz zu Sondergemeinden wie City-, Tourismus- oder Akademiegemeinden,  die tatsächlich milieuverengt sind, weil sie stets nur bestimmte Zielgruppen ansprechen, erreicht gerade die Ortsgemeinde durch ihre beiden größten Teil-Gemeinden im Veranstaltungs- und vor allem im Amtshandlungs-Bereich als einzige kirchliche Handlungseinheit wirklich alle Kirchenglieder und Kirchensteuerzahler und zudem noch weite Teile der Gesellschaft. Im Übrigen hat auch die Mehrzahl der Teilnehmer an Sondergemeinden regelmäßige und vorhergehende Kontakte zu ihrer Ortsgemeinde.</p>
<p>Allenfalls die beiden kleinen Teilgemeinden des Gottesdienstes und der Gruppen könnten als ?milieuverengt? gelten, wenn man die Festgottesdienste übergeht. Dabei werden alle Gemeindeglieder in erster Linie durch GemeindepastorInnen erreicht, die Zugang zu allen vier Teilgemeinden haben, insbesondere zu der Amtshandlungsgemeinde, der auch die 70%-80% kirchlich Distanzierten angehören. Durch unsere Ortsgemeinden und nicht durch irgendwelche Sondergemeinden wird also gerade diese größte Gruppe unserer Kirchenmitglieder und Kirchensteuerzahler erreicht und an unsere Landeskirche gebunden. Nur in der Ortsgemeinde, die nach neutestamentlicher Auffassung die Gesamtkirche repräsentiert (1.Kor. 1,2), ist sinnvoll verankert, was das EKD-Papier zutreffend zum Kern kirchlicher Arbeit zählt: Gottesdienst und Amtshandlungen.<br />
Vor allem in der Ortsgemeinde finden sowohl die kirchlich Hochverbundenen wie auch die 70-80% kirchlich Distanzierten ihr kirchlich-religiöses Zuhause. Denn: ?Die Kirche lebt als Leib Christi zentral von den vielen überschaubaren personalen Gemeinschaften vor Ort und von der Vertrautheit von Gesichtern und Räumen, die nachgewiesenermaßen die Bindung an die Kirche am nachhaltigsten stärken?, wie die bekannte Bochumer Theologieprofessorin Isolde Karle zu recht feststellt.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Qualitätskontrolle auch für Sondergemeinden</strong></p>
<p style="text-align: left;">In diesem Zusammenhang ist es schon bemerkenswert, dass von den Sondergemeinden kaum gefordert wird, was man von Ortsgemeinden so unerbittlich verlangt: Qualitätskontrolle!<br />
Achten Sie einmal genau darauf: Plötzlich schwärmen alle von der Jugendkirche in X, der Citykirche in Y, den Fundraising-Erfolgen in Z, ohne dass deren Arbeit und auch deren Kosten nach vorher festgelegten Kriterien genau überprüft werden. Daraus ergibt sich die ärgerliche Situation, dass die überwiegend gemeinde-orientierten Kirchenglieder mit ihren Kirchensteuern die ungerechtfertigten Privilegien gehätschelter Hobby-Gemeinden bezahlen und dafür mit pastoraler Unterversorgung büßen. Und das können Sie dann landeskirchenweit beobachten: Überall werden Gemeindepfarrstellen gestrichen und gleichzeitig schießen auf Kirchenkreisebene neue Pfarr- und Mitarbeiterstellen für Öffentlichkeitsarbeit, Innovationsprojekte, Fundraising oder Aktion Brückenschlag wie Pilze aus dem Boden.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ortsgemeinde vernachlässigt ? übergemeindliche Arbeit bevorzugt</strong></p>
<p style="text-align: left;">Zu dieser Willkür passt, was mir vor einigen Jahren einmal ein Superintendent über kirchliche Pastoralsoziologen erzählte: Er habe sie mehrfach zur Begutachtung seiner engagiert arbeitenden Ortsgemeinden eingeladen. Doch die Soziologen seien einfach nicht gekommen. Ich nehme an, erfolgreich tätige Ortsgemeinden passten nicht in ihr Bild von der Kirche!</p>
<p>Sie outen sich damit ? wie auch die EKD-Autoren selbst ? als unbelehrbare Schüler älterer Kirchensoziologie mit ihren längst gescheiterten Modernisierungsideen der 70-er Jahre:</p>
<p>Diese veraltete Kirchensoziologie sah Kirche und Gesellschaft scharf getrennt und verstand die Ortsgemeinde als gesellschaftsferne, kleinbürgerliche Freizeitwelt. Die Gesellschaft könne nur durch übergemeindliche Dienste wie z.B. den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt erreicht werden. Einer dieser Kirchensoziologen schlug daher vor,  80% der PastorInnen übergemeindlich und nur noch 20% ortsgemeindlich einzusetzen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ortsgemeinde mitten in der Gesellschaft</strong></p>
<p style="text-align: left;">Doch diese ideologisch verquere Sicht verkennt völlig das Wesen unserer sog. funktionalen Gesellschaft: In ihr wird unserer Kirche das Religionssystem gesellschaftlich zugewiesen. Und darum ist Kirche stets Teil der Gesellschaft selbst und niemals ihr bloßes Gegenüber. In einer Fabrik findet deshalb nicht ?mehr? Gesellschaft statt als in einem Gottesdienst, in einer Konfirmandenunterrichtsstunde oder bei jedem Seelsorgegespräch.<br />
Dabei ist der gar nicht hoch genug zu schätzende Vorteil jeder Ortsgemeinde, dass sie in einer nahezu totalen unpersönlichen und gesichtslosen Mediengesellschaft auf professionelle Weise ? nämlich vor allem durch GemeindepastorInnen, aber auch durch ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende - persönliche, direkte und vertrauensvolle Beziehungen sichert und vermittelt. Hierdurch erhalten gerade Gemeinde-PfarrerInnen viel eher als andere gesellschaftliche Berufsgruppen direkten Zugang und Einblick in unterschiedlichste Lebensformen und ?Verhältnisse. Wobei jede Ortsgemeinde beim christlichen Umgang mit ihrer sozialen Vielfalt Vorbild sein kann für die demokratisch- humane Gestaltung unserer gesellschaftlichen Gegensätze.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Übergemeindliche Arbeit nachgeordnet</strong></p>
<p style="text-align: left;">Selbstverständlich gibt es auch noch weitere, übergemeindliche Handlungsfelder in unserer Landeskirche. Allerdings sind sie deutlich nachgeordnet. Ortsgemeinden können zur Not auch ohne sie auskommen. Doch übergemeindliche Handlungsfelder leben durch die  Ortsgemeinden, weil vor allem hier Menschen dauerhaft an die kirchliche Organisation gebunden werden.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Schlussfolgerungen für die hannoversche Landeskirche</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ortsgemeinden stärken</strong><br />
Die Identität jeder Ortsgemeinde ist unbedingt zu stärken, auch bei eventuell notwendiger Kooperation oder Regionalisierung.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>An einem Strick ziehen</strong><br />
Alle in einer Ortsgemeinde Mitwirkende: ehrenamtliche wie hauptamtliche Mitarbeitende und PastorInnen müssen auf eine grundsätzliche Mentalität des Dienstes für andere eingeschworen werden. Ortsgemeinde ist keine Spielwiese für egoistische Machtentfaltung oder narzisstische Selbstverwirklichung.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Von Beispielen lernen</strong><br />
Gute Beispiele von gelingender Gemeindearbeit- ob nun im Gottesdienst, im Gruppen-, im Veranstaltungs- oder im Kasualbereich ? sollten sichtbar gemacht und nachgeahmt werden. Das bekäme uns allen sehr gut. Niemand muss das Rad von Neuem erfinden. Und von jedem können wir etwas lernen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Gemeindepfarrstellen erhalten</strong><br />
Gemeindepfarrstellen müssen unbedingt erhalten bleiben. Dabei sollten die Pfarrbezirke etwa 2000 Gemeindeglieder umfassen. So viele volkskirchlich orientierte Gemeindeglieder könnte eine PfarrerIn auch wirklich pastoral verantwortlich betreuen. Und 2000 Gemeindeglieder können bequem eine PfarrerIn finanzieren: Sie zahlen 2006 durchschnittlich ca.258.000 ? Kirchensteuern. Eine Pfarrstelle kostet im Höchstsatz: 70.900 ? pro Jahr. Es blieben dann immer noch 187.000 ? für andere Mitarbeiter, Gebäudeunterhaltung sowie für Kirchenkreis und Landeskirche übrig. Unberücksichtigt sind bei dieser Rechnung noch die ca.100 Mio.? Einnahmen wie Staatszuschüsse, Pfarrdotationen, Zinsen u.a.m.<br />
Für diese Geldmittel-Verteilung spricht auch der Stiftungswille der Kirchensteuerzahler: Die Kirchengliederbefragungen seit 1970 belegen eindeutig, dass unsere Kirchenglieder von ihrer Kirche vor allem gemeindlich-pastorale Arbeit mit einem sozialen Akzent erwarten und darum uns zu diesem Zweck auch ihre Kirchensteuer anvertrauen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Streichen nach Konzept und nicht nach kurzfristigen Möglichkeiten</strong><br />
Darum kann es nicht angehen, Gemeindepfarrstellen zu streichen, nur weil man Stellen von tarifrechtlich nicht oder nur schwer kündbaren MitarbeiterInnen nicht streichen kann. Hier muss die Landeskirche einen zentralen Lösungsweg entwickeln. Denn jeder, der eine Gemeindepfarrstelle streicht, muss wissen, welch ein bereits finanziertes Kapital an Vertrauen, Sympathie und Repräsentanz er da vernichtet. Wir sägen uns dann buchstäblich den Ast ab, auf dem wir in unserer Kirche sitzen.<br />
<strong><br />
Mehr Geld für die Gemeinden</strong><br />
Generell muss ein größerer Teil kirchlicher Einnahmen Ortsgemeinden und Kirchenkreisen zugute kommen: Die Landeskirche sagt, 2006 habe sie 73,13% der Einnahmen an Kirchenkreise und Gemeinden überwiesen. Unser Pfarrkollege Greving hat öffentlich ? und bisher vom LKA unwidersprochen - im Hannoverschen Pfarrerblatt vorgerechnet, dass insgesamt nur 52,38% weitergegeben werden: 17 % an die Kirchenkreise, 35% an die Gemeinden. (Zudem finanziert die Landeskirche zentral Sammelversicherungen, EDV u.a.m.)<br />
<strong><br />
Gegengewicht zur Macht der Kirchenkreise schaffen</strong><br />
Der Kirchenkreis muss Mittel zugunsten der Ortsgemeinden abgeben. Nach der bewussten Stärkung der Kirchenkreise in den letzten Jahrzehnten muss nun deutlich zugunsten der Ortsgemeinden gegen gewichtet werden.</p>
<p><strong>Betriebswirtschaftliches Denken an der richtigen Stelle</strong><br />
Gern berufen sich die Kirchenmanager auf die moderne Betriebswirtschaft. Und in Tat könnten sie hier Entscheidendes lernen wie (a) Finanz-Transparenz, (b) Sparsamkeit, (c) Ausgaben-Gewichtung,  (d) Kosten-Nutzen-Analyse, (e) Verwaltungs-Reduktion, (f) Reichweiten-Begrenzung:</p>
<ul>
<li>a)Die Transparenz des kirchlichen Finanzsystem erfordert zwingend, alle Einnahmen und Ausgaben für alle Handelnden nachvollziehbar darzu-stellen. Die wenigsten in der Kirche haben hier einen genauen Einblick, schon gar nicht in die Finanzen und Rücklagen der Kirchenkreise.</li>
<li>b)Strenge Sparsamkeit ist Voraussetzung jedes ökonomisch verantwortlichen Umgangs mit anvertrautem betrieblichem Geld. Ich kenne z.B. eine Kirchengemeinde, die ihre Diakoniestation für 5.000 ? jährlich selbständig und korrekt verwaltet, während das zuständige Kirchenkreisamt für die gleiche Leistung 17.000 ?, mehr als das Dreifache, genommen hätte.</li>
<li>c)Betriebswirtschaftliche Ausgaben-Gewichtung müsste aufgrund des kirchlichen Auftrages und des eindeutig erkennbaren Stiftungswillens der Kirchensteuerzahler gemeindlich-pastorale Arbeit als kirchliche Hauptaufgabe identifizieren und hierfür die Hauptausgaben verwenden ? und nicht wie bisher lediglich 35%.  Jede betriebswirtschaftliche Ausgaben-Gewichtung muss natürlich die Personalentwicklung kritisch betrachten: Verglichen mit dem Stand von 1954 ? ist die Zahl der Gemeindepfarrstellen gesunken, die Zahl der übergemeindlichen Pfarrstellen um über 300% gestiegen, die Personenzahl der MitarbeiterIn-nen ist um 600% von 5000 auf 30.000, die MitarbeiterInnen-Vollzeit-Stellen um über 400% von 1.700 auf über 7.000 erhöht worden.</li>
<li>d)Eine strenge Kosten-Nutzen-Analyse aller gegenwärtig so beliebten Neuerungen wie Fundraising, Stiftungen, Innovationsprojekte, Beratungs-modelle u.a.m. hätte jede seriöse Betriebswirtschaft längst durchgeführt.</li>
<li>e)Dringend notwendig ist eine erhebliche Reduktion der Verwaltung. So sank z.B. innerhalb der letzten dreißig Jahre in einem Kirchenkreis die Gemeindegliederzahl um 17%, die Pfarrstellenzahl um 35%, die Verwal-tungsstellenzahl blieb gleich. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich um 10%. Sehr interessant fand ich den Vorschlag, in der Verwaltung Ehrenamtliche einzusetzen, die ja oft berufliche Verwaltungserfahrungen haben.</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Institution Kirche: Dienstleister der Kirchengemeinden</strong></p>
<p style="text-align: left;">Grundsätzlich hat jede betriebswirtschaftliche Planung ihre zeitliche und sachliche Grenze unbedingt zu beachten: So ist eine Finanzprognose für 25 Jahre einfach eine Hybris oder bewusste Kirchenpolitik. Verantwortlicher wäre ein Zeitraum von 10 Jahren gewesen.<br />
Doch noch stärker als diese zeitliche Begrenzung ist in der Kirche die sachliche Grenze jeder betriebswirtschaftlichen Planung zu respektieren, wie die Ökonomin Anna Stöber überzeugend dargelegt hat. Anna Stöber weist nachdrücklich darauf hin, dass betriebswirtschaftliche Beratung in der Kirche allzu oft gerade die primäre Aufgabe der Kirchengemeinden übersieht, durch direkte, persönliche Kommunikation Vertrauensbeziehungen in der Gemeinde aufzubauen und damit auch individuelles Engagement zu ermöglichen. Gerade im gemeindlichen Bereich dürften Mitarbeitende nicht weiter reduziert werden. Vielmehr müsse der Anteil der formalen Organisation der Kirche reduziert und auf keinen Fall kirchengemeindliche Aufgaben auf bezahlte Stabsstellen übertragen werden. Die Institution Kirche müsse sich dagegen als Dienstleister der Kirchengemeinden verstehen und es dürfe grundsätzlich keine kirchliche Dienstleitung mehr ohne den Weg über die Kirchengemeinde geben.</p>
<p><strong>Kritik an McKinsey</strong></p>
<p style="text-align: left;">Anna Stöber kritisiert die betriebswirtschaftliche Beratung in der Kirche, vor allem das sog. Ev. Münchenprogramm McKinseys, in mehrfacher Hinsicht:</p>
<ul>
<li>Die Fixkosten würden nachweislich vermehrt,</li>
<li>der formale Organisationsgrad würde zulasten der Beziehungsarbeit in der Gemeinschaft erhöht,</li>
<li>die Spenden- und Stiftungsfinanzierung gefährde das pauschale Kirchensteuersystem und die Stabilisierung der Kirchengemeinde: niemand zahle auf Dauer doppelt und die kirchliche Gemeinschaft beruhe stark auf persönlichen Beziehungen. Der Pfarrer wird geschätzt, weil er unbezahlt kommt. Er bekommt zwar auch ein Gehalt, wann er aber was zu tun hat, und wann und wo er jemanden zu besuchen hat, kann ihm bislang niemand vorschreiben. Das Gemeindeglied engagiert sich, weil es eben nicht dazu verpflichtet werden kann. Der kranke Mensch freut sich, weil man ihm freiwillig (im Sinne von unentgeltlich) Zeit geschenkt hat.</li>
<li>Grundsätzlich übersehe die reine Betriebswirtschaft den wichtigsten ?Wettbewerbsvorteil? der Kirchengemeinden, ?eine der letzten Stätten leistungsunabhängigen Engagements und persönlicher Entwicklung (zu) bleiben ? zum Wohle ihrer Mitglieder wie zu ihrem eigenen institutionellen Fortbestand.?</li>
</ul>
<p style="text-align: center;">
<p><strong><br />
Schlussbemerkung<br />
Dem selbstwirksamen Wort Gottes vertrauen</strong></p>
<p style="text-align: left;">Allen, die sich um ?Veränderung oder Beharrlichkeit? in unserer Kirche angestrengt bemühen, möchte ich diese Gedanken von Isolde Karle aus ihrem Vortrag auf unserem hannoverschen Pfarrvereinstag 2007 ins Stammbuch schreiben:<br />
?Jede Reformanstrengung müsse streng unterscheiden zwischen Menschenwerk und Gotteswerk bei kirchlicher Zukunftsgestaltung und dabei zunächst einmal humorvoll und gelassen auf die Selbstwirksamkeit des Wortes Gottes vertrauen und die Distanz zum eigenen Tun von Martin Luther neu erlernen, der einmal von sich behauptet habe:<br />
?Ich hab? allein Gottes Wort getrieben, gepredigt  und geschrieben; sonst hab? ich nichts getan. Das hat, wenn ich geschlafen hab?, wenn ich wittenbergisch Bier mit meinem Philippo oder Amsdorf getrunken hab?, alles getan. Ich hab? nichts getan.?<br />
Aus diesem Grundvertrauen auf das selbstwirksame Gotteswort heraus müsse sich Kirche endlich wieder als Geschöpf des ?Wortes Gottes?  und nicht als Werk menschlicher Bemühung begreifen. Denn christlicher Glaube sei weder herstellbar noch käuflich?<br />
und, füge ich hinzu, er hat Jesus Christus zu verkündigen ?<br />
und sonst nichts - und das umsonst!</p>
<p>(Pastorenausschuss der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, P. i.R. H.Dieckmann, Vorsitzender)</p>
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    <title>2.PA-Infobrief 2010</title>
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      <p class="MsoTitle" style="TEXT-ALIGN: left; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" align="left"><span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-WEIGHT: normal; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-weight: bold"><span style="font-family: Times New Roman;">Im zweiten Jahr ist der neu gebildete PA nun im Amt. Neben einzelnen Personalfällen haben wir uns insbesondere mit der weiteren Entwicklung rund um das Pfarrhaus und mit dem für die gesamte EKD geplanten gemeinsamen Pfarrerdienstrecht befasst. Daneben sind wieder grundsätzliche Erwägungen zu den Versetzungen nach §83 und 86 PfG in den Blickpunkt gekommen. Der Rücktritt von Frau Dr. Käßmann hat<span style="mso-spacerun: yes">  </span>uns ebenfalls beschäftigt und zu einer Würdigung ihres Dienstes veranlasst. Dem Landeskirchenamt haben wir zu danken, dass eine weitere Freistellung im Umfang einer viertel Stelle gewährt wurde, die wir noch sinnvoll einsetzen wollen. </span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="mso-bidi-font-size: 11.0pt"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">1. <span style="text-decoration: underline;">Empfehlenswerte Beratungen:</span></span></span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-SIZE: 11pt; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><span style="font-family: Times New Roman;">Immer wichtiger und zeitaufwendig ist unsere Beratungsarbeit geworden, vor allem bei Konflikten mit Kirchenvorständen, SuperintendentInnen oder KollegInnen um Stellenplanungen, Teildienststellen, Visitationen, Zehn-Jahres-Anfragen, Nichtgedeihlichkeits-Verfahren, Lebensführungsfragen u.a.m.<span style="mso-spacerun: yes">  </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-SIZE: 11pt; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><span style="font-family: Times New Roman;">Nach wie vor raten wir jedem/r KollegIn dringend, schon beim Entstehen einer für sie schwierigen Lage sich umgehend an uns zu wenden. <em>Das verbessert auf jeden Fall die Situation, subjektiv wie objektiv</em>! Oft können wir nützliche Informationen weitergeben, manchmal sogar zur Kirchenleitung vermitteln, notfalls auch in Zusammenarbeit mit dem Pfarrverein <em>kompetenten Rechtsbeistand </em>bemühen. <strong style="mso-bidi-font-weight: normal">Es hat sich als sehr hilfreich erwiesen, uns möglichst frühzeitig bei besonderen Problemstellungen zu informieren.</strong></span></span></p>
<p class="MsoTitle" style="TEXT-ALIGN: left; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" align="left"><span style="font-family: Times New Roman;"><span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-WEIGHT: normal; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-weight: bold">Nutzen Sie die Möglichkeit, dass es Ihre Interessens- und Standesvertretung gibt! </span></span></p>
<p class="MsoTitle" style="TEXT-ALIGN: left; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" align="left"><span style="FONT-SIZE: 11pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt"><strong><span style="font-family: Times New Roman;">2. <span style="text-decoration: underline;">Mietwertberechnungen und weitere Rückerstattungen für unsere Pfarrhäuser<span style="mso-spacerun: yes">   </span></span></span></strong></span></p>
<p class="MsoTitle" style="TEXT-ALIGN: left; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" align="left"><span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-WEIGHT: normal; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-weight: bold"><span style="font-family: Times New Roman;">Das Leben im Pfarrhaus bleibt ein Schwerpunktthema. Nach unserem Eindruck stagniert diese Angelegenheit zur Zeit ein wenig. Gleichwohl sind im vergangenen Jahr etliche Neuberechnungen mit teilweise nicht geringen Rückerstattungen gelaufen. Leider ist es uns nicht gelungen, darauf dringen, dass rückwirkend bis 2002 Neuberechnungen und Erstattungen vorgenommen werden. Zwischenzeitlich hat das LKA es abgelehnt, die Jahre 2002-2006 einer Nachprüfung zu unterziehen. Die Bescheide für diese Jahre seien rechtkräftig, hätten somit Bestand und seien nicht mehr nachträglich zu ändern. Nun werden Kollegen prüfen, ob und in welcher Form sie Klage erheben werden. Der PA wird dieses unterstützen und intensiv begleiten.</span></span></p>
<p class="MsoTitle" style="TEXT-ALIGN: left; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" align="left"><span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-WEIGHT: normal; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-weight: bold"><span style="font-family: Times New Roman;">Gleichwohl muss es ein überzeugendes Angebot bleiben, Im Pfarrhaus zu wohnen. So wurden Gelder bereitgestellt, um z.B. hohe Energiekosten zu senken durch geeignete Maßnahmen im Baubereich oder durch Wechsel der Heizungsanlagen. Wir können nur empfehlen, davon Gebrauch zu machen. Über die Zukunft der Pfarrhäuser diskutiert weiterhin ein Arbeitkreis, in dem der PA vertreten ist. </span></span></p>
<p class="MsoTitle" style="TEXT-ALIGN: left; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" align="left"><span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-WEIGHT: normal; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-weight: bold"><span style="font-family: Times New Roman;">Das Interesse der Landeskirche in diesem Bereich wollen wir anerkennend hervorheben. Jedoch gibt es noch viel zu tun. Auch die weiteren Entwicklungen bei der Schönheitsreparaturpauschale werden wir sehr genau im Blick behalten.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="FONT-SIZE: 11pt; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><span style="font-family: Times New Roman;">3. <span style="text-decoration: underline;">Konföderation</span></span></span></strong></p>
<p class="MsoTitle" style="TEXT-ALIGN: left; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" align="left"><span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-WEIGHT: normal; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-weight: bold"><span style="font-family: Times New Roman;">Die Konföderation in ihrer jetzigen Gestalt wird es künftig nicht mehr geben. Inwieweit dann noch eine Pfarrervertretung der Konföderation nötig sein wird, muss noch geklärt werden. Das hängt auch mit der zukünftigen Anbindung des Dienstwohnungs- und Besoldungsrechtes zusammen. Wir gehen zur Zeit davon aus, dass beide Rechtsbereiche wieder in unsere Landeskirche zurückkommen. Dennoch musste inzwischen eine neue Pfarrervertretung der Konföderation konstituiert werden. Da der langjährige Vorsitzende aus der reformierten Kirche wegen eines Ortswechsels nicht mehr dabei sein kann, wurde als neuer Vorsitzender Pastor Dr. Martin Seftleben aus der Braunschweigischen Landeskirche gewählt.</span></span></p>
<p class="MsoTitle" style="TEXT-ALIGN: left; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" align="left"><span style="FONT-SIZE: 11pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-weight: normal"><strong><span style="font-family: Times New Roman;">4.<span style="text-decoration: underline;"> Jahresgespräche</span></span></strong></span></p>
<p class="MsoTitle" style="TEXT-ALIGN: left; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" align="left"><span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-WEIGHT: normal; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-weight: bold"><span style="font-family: Times New Roman;">Dieses mittlerweile landeskirchenweit eingeführte ?Leitungs-, Führungs- und Wertschätzungsinstrument? wird weiterhin die besondere Begleitung und Beobachtung des PA erfahren. Darum bitten wir alle Kolleginnen und Kollegen, uns Berichte darüber zukommen zu lassen. </span></span></p>
<p class="MsoTitle" style="TEXT-ALIGN: left; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" align="left"><span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-WEIGHT: normal; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-weight: bold"><span style="font-family: Times New Roman;">Der PA wird weiterhin die Frage offen halten, inwieweit ein solch teures und Kräfte bindendes Instrument seinen eigenen Anspruch auch erfüllt. </span></span></p>
<p class="MsoTitle" style="TEXT-ALIGN: left; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" align="left"><span style="FONT-SIZE: 11pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt"><strong><span style="font-family: Times New Roman;">5.<span style="text-decoration: underline;"> Allgemeine Einführung von Dienstbeschreibungen</span></span></strong></span></p>
<p class="MsoTitle" style="TEXT-ALIGN: left; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" align="left"><span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-WEIGHT: normal; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-weight: bold"><span style="font-family: Times New Roman;">Alle Pastorinnen und Pastoren in unserer Landeskirche sollen zukünftig eine Dienstbeschreibung erhalten.<span style="mso-spacerun: yes">  </span>Diese wichtige Angelegenheit wird der PA kritisch begleiten. Verschiedene Dienstbeschreibungen von Teildienststellen und Probedienstlern haben uns wegen Unstimmigkeiten bereits beschäftigt. Auch hier bitten wir davon Betroffene, sich an uns zu wenden. Wir haben durchaus auch Zweifel daran, ob eine flächendeckend eingeführte Dienstbeschreibung wirklich ein hilfreiches Instrument sein wird. </span></span></p>
<p class="MsoTitle" style="TEXT-ALIGN: left; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" align="left"><span style="FONT-SIZE: 11pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt"><strong><span style="font-family: Times New Roman;">6.<span style="text-decoration: underline;"> Gemeinsames Dienstrecht in der EKD</span></span></strong></span></p>
<p class="MsoTitle" style="TEXT-ALIGN: left; MARGIN: 0cm 0cm 0pt" align="left"><span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-WEIGHT: normal; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-weight: bold"><span style="font-family: Times New Roman;">Die Beratungen zum neuen EKD-Pfarrerdienstrecht sind inzwischen abgeschlossen. Viele Einwände und Vorschläge der Pfarrvertretungen der Gliedkirchen konnten Berücksichtigung finden. Der Entwurf wird nunmehr der Synode der EKD zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="FONT-SIZE: 11pt; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><span style="font-family: Times New Roman;">7. <span style="text-decoration: underline;">Stellenplanung</span></span></span></strong></p>
<p class="MsoBodyText" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;"><span style="mso-bidi-font-size: 10.0pt">Der PA wird auch weiterhin die Umsetzung der Stellenpläne in den Kirchenkreisen sehr genau im Auge behalten. Deshalb wird er auch künftig darauf dringen, dass die von den Kirchengliedern, der Kirchenleitung und der gesamten Gesellschaft anerkannte Bedeutung pastoraler Gemeindearbeit auch auf die Stellenplanung auswirkt. Pfarrbezirke müssen überschaubar bleiben, Stellenumfänge sehr genau beschrieben werden. Besonders bei der Errichtung von Teildienststellen sollte verstärkt darauf geachtet werden, dass der, der sie einrichtet, auch in der Pflicht ist, sie zu beschreiben. Im besten Fall sollte eine Dienstbeschreibung vor der Besetzung vorliegen. </span><span style="mso-bidi-font-size: 11.0pt">Für PastorInnen gibt es keine Dienstzeit-Regelung im Pfarrergesetz. Soll dennoch ein zeitlicher Dienstumfang für Teildienste bestimmt werden, so ist von der für niedersächsische Landesbeamte (und auch Kirchenbeamte!) geltenden Dienstzeit von <em>40 Wochenstunden</em> auszugehen. Es kann nicht angehen, dass Regelungen zwischen 40 und 60 Wochenstunden im Umlauf sind. Wir werden auf einheitliche Werte innerhalb unserer Landeskirche dringen! Die Arbeitszeit muss klar sein!</span></span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none"><span style="mso-bidi-font-size: 10.0pt"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Wir werden auch weiterhin die Kirchenleitung bitten, überproportionale Kürzungen von Gemeindepfarrstellen abzulehnen: </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none"><span style="FONT-SIZE: 11pt; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><span style="font-family: Times New Roman;">Gleichzeitig muss natürlich den Kirchenkreisen die in der Synode beschlossene Reduzierung von MitarbeiterInnen-Stellen ermöglicht werden - z.B. <em>durch die landeskirchliche Anstellung aller DiakonInnen und SozialarbeiterInnen</em> mit den dann erschlossenen Steuerungschancen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none"><span style="FONT-SIZE: 11pt; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><span style="font-family: Times New Roman;">Zur Sicherung einer verantwortlichen und durchaus finanzierbaren pastoralen Versorgung sollte ein Pfarrbezirk<strong style="mso-bidi-font-weight: normal"> </strong><em style="mso-bidi-font-style: normal">2.350</em><strong style="mso-bidi-font-weight: normal">,</strong><span style="mso-spacerun: yes">  </span>jedoch <em style="mso-bidi-font-style: normal"><span style="mso-bidi-font-weight: bold">höchstens 2.500 Gemeindeglieder</span></em> haben (s. LKA-Angabe in der EKD-Statistik). Mit dieser <em style="mso-bidi-font-style: normal">?Pfarrdichte?</em> stehen wir in der EKD immer noch <em>nur an drittletzter Stelle.</em><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"></strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="text-decoration: underline;"><span style="FONT-SIZE: 11pt; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><span style="font-family: Times New Roman;">8. Verbesserte Besoldung:</span></span></span></strong></p>
<p class="MsoBodyText" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Jede Pfarrbesoldung ist ein deutlicher Maßstab für die Wertschätzung pastoraler Arbeit. Die grundsätzlich noch <em>mögliche Pfarrgehaltskürzung um bis zu 5%</em> bleibt bei uns weiterhin nur ausgesetzt. Die Übernahme der niedersächsischen Landesregelungen zur Besoldungsanpassung (2009 und 2010) für die auch für die Pfarrerschaft begrüßen wir. <span style="mso-bidi-font-weight: bold">Eine weitere Verlängerung der 60-er Regelung ist u.E,. dringend angeraten, gerade auf dem Hintergrund der Arbeitsverdichtung. Dies wird der PA im Blick behalten.<strong></strong></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="text-decoration: underline;"><span style="FONT-SIZE: 11pt; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><span style="font-family: Times New Roman;">9. Probedienst</span></span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-pagination: none"><span style="FONT-SIZE: 11pt; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><span style="font-family: Times New Roman;">Grundsätzlich halten wir es <strong style="mso-bidi-font-weight: normal">für nicht hinnehmbar, wenn PfarrerInnen auf Probe von Kirchenkreisen, insbesondere bei nur einem Familieneinkommen, in der Regel nur Teildienststellen von 75% angeboten werden. </strong>Vermehrt sind Konflikte im Probedienst aufgetreten. Wir halten es für nicht sinnvoll, Probedienstler dort einzusetzen, wo Pfarrstellen über mehrere Gemeinden hinweg neu zusammengestellt wurden oder nach Beendigung eines Probedienstes aufgehoben werden sollen.</span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="mso-bidi-font-size: 11.0pt"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">10. <span style="text-decoration: underline;">Verschiedenes:</span></span></span></span></strong></p>
<p class="MsoBodyText" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="mso-bidi-font-size: 11.0pt"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">a) Datenschutz:</span></span></span></strong></p>
<p class="MsoBodyText" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-size: 11.0pt"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Das LKA bereitet ein Portal vor, wo Informationen über Pastorinnen und Pastoren gesammelt werden sollen. Geplant ist auch, dass wir selbst die Möglichkeit erhalten sollen, Einträge zu machen. Der PA wird sehr darauf achten, dass die Belange des Datenschutzes berücksichtigt werden. Weiterhin begrüßt der PA die <strong>Arbeitsstelle für Personalberatung und Personalentwicklung, </strong><span style="mso-bidi-font-weight: bold">wird sie aber ebenfalls kritisch begleiten. Gerne würden wir auch hier Rückmeldungen jeder Art erhalten. </span></span></span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="text-decoration: underline;"><span style="mso-bidi-font-size: 11.0pt"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">b) Umzugskosten</span></span></span></span></strong></p>
<p class="MsoBodyText" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-size: 11.0pt"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Vermehrt sind uns Probleme mit der Firma Kaiser-Logistik und Umzugskosten allgemein zugetragen worden. Um Änderungen anzuregen, benötigen wir möglichst viele Berichte. Bitte melden Sie sich!</span></span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="mso-bidi-font-size: 11.0pt"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">c) Amelungsborn</span></span></span></strong></p>
<p class="MsoBodyText" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="mso-bidi-font-size: 11.0pt"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Der PA ist mit seinem Vorsitzenden im Planungsausschuss ?Ausbau des Klosters Amelungsborn zu einem Haus Respiratio? vertreten.</span></span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal"><span style="mso-bidi-font-size: 11.0pt"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">10. <span style="text-decoration: underline;">Schlussbemerkung</span>:</span></span></span></strong></p>
<p class="MsoBodyText" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Wir möchten die pfarramtlichen Belange weiterhin nachdrücklich vertreten, weil wir auf diese Weise allen pastoralen VerkündigerInnen und SeelsorgerInnen den Rücken freihalten können für ihre sehr zeitaufwendige und anstrengende, aber auch unglaublich faszinierende Arbeit. Helfen Sie uns dabei, indem Sie uns in Ihre Fragen und Anliegen einbeziehen. Gott segne Ihren Dienst!</span></p>
<p>(Pastorenausschuss der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers Pastor Burkhard Kindler, Vorsitzender)</p>
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    <title>Änderungen in der Zusammensetzung des PA</title>
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            <summary type="text/plain">Zum 1. Januar 2011 ist Pastor Dr. Bernd Brauer aus dem PA ausgeschieden. Durch seine neue Aufgabe als Superintendent des Kirchenkreises Emsland-Bentheim hat er den Sprengel gewechselt. Daher musste er ...</summary>
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      <![CDATA[
      <p>Zum 1. Januar 2011 ist Pastor Dr. Bernd Brauer aus dem PA ausgeschieden. Durch seine neue Aufgabe als Superintendent des Kirchenkreises Emsland-Bentheim hat er den Sprengel gewechselt. Daher musste er seinen Sitz zur Verfügung stellen. Gemäß den Bestimmungen des PA-Gesetzes rückte für ihn Pastor Klaus Pohl aus Vordorf-Rethen nach.</p>
<p>Zugleich musste der PA auch einen neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählen. Dieses Amt hat jetzt Pastor Andreas Dreyer aus Landsbergen (Sprengel Hannover) inne.</p>
<p>An dieser Stelle danken wir Pastor Dr. Brauer für seine vielfältige Mitarbeit im Pastorenausschuss. Wir wünschen ihm Gottes Segen für sein neues Amt.</p>
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    <title>Grußworte zur Einführung und Verabschiedung</title>
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            <summary type="text/plain">Grußworte beim Empfang zur Einführung und Verabschiedung des PA am 19.01.09 
Andacht Bischöfin Käßmann: download als PDF
Grußwort Burkhard Kindler: download als PDF
Grußwort Georg Berger: download als ...</summary>
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      <![CDATA[
      <p><strong>Grußworte beim Empfang zur Einführung und Verabschiedung des PA am 19.01.09 </strong></p>
<p>Andacht Bischöfin Käßmann: <a href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/andacht-der-bischofin-fur-pa-vom-19-01-09-r.pdf">download als PDF</a></p>
<p>Grußwort Burkhard Kindler: <a href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/pa-verabschiedung-p-kindler.pdf">download als PDF</a></p>
<p>Grußwort Georg Berger: <a href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/pa-verabeinf-olkr_berger.pdf">download als PDF</a></p>
<p>Grußwort Burkhard Guntau: <a href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/prasgruswort_nach_neuwahlpastorenausschuss19012009.pdf">download als PDF</a></p>
<p>Grußwort Klaus Weber: <a href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/pa_gruswort-klaus_weber.pdf">download als PDF</a></p>
<p><strong>Schlusswort von Pastor i.R. Herbert Dieckmann </strong><a href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/pa-schlusswort_auf_dem_empfang.pdf">download als PDF</a></p>
<p>Bleibt mir nur noch: <strong>?Danke für diese guten Worte!?</strong> zu sagen und ein kurzes persönliches Fazit der PA-Arbeit zu ziehen:</p>
<p><span id="more-73"></span></p>
<p>Danke für das vertrauensvolle Miteinander von Kirchenleitung und PA als kritisch-konstruktive Kooperation, wie sie insbesondere bei der Einzelfall-Beratung, bei Durchführung und Auswertung der PastorInnen-Befragung sowie beim Kampf um verminderte Pfarrhaus-Kosten stattgefunden hat; danke für die gestiegene Wertschätzung der Pfarrvertretung und vor allem des Pfarramtes als der zentralen Aufgabe unserer Kirche; danke für die entschlossene Vorordnung der kirchlichen Lehre vor der kirchlichen Organisation; danke für die Anerken-nung von Ortsgemeinden und ihrer PastorInnen als Hauptadressaten kirchlichen Erwartungen der Gemeindeglieder.</p>
<p><strong>Mein eigenes Fazit der PA-Arbeit:</strong></p>
<p>Ich vertraue auf die Kraft des guten Argumentes. Auf Dauer kann sich dem keine rationale Organisation entziehen. Und unsere Landeskirche ist eine rationale Organisation!</p>
<p>Und das wird schon deutlich erkennbar: beim inzwischen erfolgreichen Kampf um Senkung der hohen Pfarrhauskosten, die wir seit 7 Jahren kritisieren; beim Ringen um den theologischen Nachwuchs, dessen Ausbleiben wir schon 1997 vorgesagt hatten; bei der Absicherung der Pfarrbesoldung, deren Bedeutung wir ebenfalls seit 1997 betonen; bei der deutlich gestiegenen Wertschätzung von Ortsgemeinden und PastorInnen als unersetzbare Repräsentanten und Sympathieträger der Kirche; bei der vorrangigen Wertschätzung der Kirchensteuergemeinschaft, wie sie Bischof Huber endlich öffentlich ausgesprochen hat; bei der zunehmenden Skepsis gegenüber vagen und kostspieligen Zukunfts-Projekten!</p>
<p>Noch etwas warten, oder besser gesagt, mit etwas längerem Atem argumentieren müssen wir:</p>
<p>für pastoral verantwortbare Pfarrbezirke, für ungekürztes A-14 und last but not least: für rationale Konflikt-Bearbeitungen. Doch auch hier, da bin ich ganz gewiss, wird sich praktische Vernunft auf Dauer durchsetzen.</p>
<p>?Warum verharren Sie in alten Positionen und setzen sich nicht vielmehr an die Spitze der Bewegung?, so warb eine wohlmeinende Synodalin um unsere Zustimmung zur Speziali-sierung, Regionalisierung und Auflösung von Ortsgemeinden. Inzwischen ist ihr hoffentlich klar: ihre Position ist längst überholt ? von Gemeinden, Kirchengliedern, der Kirchenleitung, ja von der praktischen Vernunft im kirchlichen Bereich, wo nun offen zu Tage tritt, was Gemeindeglieder und Gemeindepastoren schon immer wussten: Die Ortsgemeinden bilden die Basis unserer Landeskirche, wegen dieser Ortsgemeinden zahlen uns die Kirchenglieder treu und brav fast eine halbe Milliarde Euro Kirchensteuern und wünschen sich dafür nachweislich pastorale Gemeindearbeit mit einem sozial-diakonischen Akzent.</p>
<p><strong>?Krisen sind Festtage für Macher und Beweger!?</strong> ließ kürzlich ein Krisengewinnler stolz verlauten und hätte hinzufügen sollen: Die Arbeit und die Folgen tragen dann die andern.</p>
<p>Bei uns ist eine andere Haltung angesagt. <strong>Kirche erlebt Krisen als Herausforderung zu solider Gemeindearbeit</strong>, die Bewährtes treu bewahrt und Neues phantasievoll weiterent-wickelt wie in Schwanewede, Barsinghausen, Wettbergen, Bruchhausen-Vilsen und vielen anderen Gemeinden gut zu besichtigen ist.</p>
<p><strong>?Einsam bist du klein, aber gemeinsam werden wir Anwalt des Lebendigen sein.?</strong></p>
<p>Diese gute Medizin gegen Vereinzelung und Ohnmacht hat uns schon im Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfungbewahrung wirksam geholfen. Darum empfehle ich</p>
<p>sie nun auch getrost weiter - für Sie und Euch und für alle Schwestern und Brüder im Pfarramt, die als Anwälte des lebendigen Gottes im gelassenen, aber nicht lässigen Vertrauen auf Gottes selbstwirksames Wort Jesus Christus zu verkündigen haben, und sonst nichts ? und das ganz umsonst.</p>
<p>Gott segne Ihren Dienst!</p>
      ]]>
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    <title>2000 Gemeindeglieder schützen  vor Überforderung</title>
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    <modified>2012-05-20T12:14:49+02:00</modified>
    <issued>2012-05-20T12:14:49+02:00</issued>
    <id>http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=80</id>
            <summary type="text/plain">Hannoverscher Pastorenausschuss-Vorsitzender Herbert Dieckmann zieht zum Ende seiner Amtszeit Bilanz; ein Interview aus der Evangelischen Zeitung.

Hannover/Hameln. 
Fast auf den Tag genau sechs Jahre ...</summary>
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      <name>Vorstand</name>
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        <dc:subject>Pastorenausschuss der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers</dc:subject>
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      <![CDATA[
      <p >Hannoverscher Pastorenausschuss-Vorsitzender Herbert Dieckmann zieht zum Ende seiner Amtszeit Bilanz; ein Interview aus der Evangelischen Zeitung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span id="more-80"></span></p>
<p><strong>Hannover/Hameln. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Fast auf den Tag genau sechs Jahre war Herbert Dieckmann Vorsitzender des Pastorenausschusses der Landeskirche Hannovers.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Für die EZ zog der Ruhestandspfarrer jetzt Bilanz</strong>.</p>
<p><strong>Was waren die Hauptkonfliktpunkte in der zurückliegenden Amtsperiode des</strong></p>
<p><strong>Pastorenausschusses</strong>?</p>
<p>Im Kern eine dramatische Abwertung des Gemeinde-Pfarramtes und eine groteske</p>
<p>Geringschätzung der Ortsgemeinde mit gravierenden Folgen für pastorale Gemeindearbeit.</p>
<p>Dazu zähle ich die Streichung zahlreicher Gemeindepfarrstellen seit 1993, empfindliche</p>
<p>Pfarrgehaltskürzungen seit 1997, ärgerliche Kostenerhöhung für ohnehin kostspielige</p>
<p>Pfarrhäuser, Mehrarbeit durch erheblich vergrößerte Pfarrbezirke, generelle 25-prozentige Absenkung der Anfangsgehälter durch Dreiviertelstellen für die meisten Berufsanfänger.</p>
<p>Außerdem wurden seit 1993 etwa 100 erfolgreich ausgebildete Pastoren und Pastorinnen abgewiesen, zum Teil sogar mit Zweier-Examen. Dazu kommt, dass Konflikte fast ausschließlich zu Lasten der Pastorenschaft gingen und neue Pfarrgesetze die pastorale Unabhängigkeit und Unversetzbarkeit aushöhlten. Und schließlich immer wieder die schon reflexartige Pastorenschelte! Auf diese drastischen Fehlentwicklungen reagierten unsere KollegInnen  überwiegend mit privatisierender Vereinzelung und Verärgerung.</p>
<p><strong>Was konnte der Pastorenausschuss bei der Bearbeitung dieser Probleme erreichen?</strong></p>
<p>An  vier positiven Veränderungen hat der Pastorenausschuss mitgewirkt. Das wären:</p>
<p>Die Anerkennung der zentralen Bedeutung pastoraler Gemeindearbeit. Für die</p>
<p>meisten Kirchenglieder war sie ohnehin nie fraglich, wie die EKD-Befragungen belegen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die wirksame Durchbrechung pfarramtlicher Ver einzelung vor allem durch die 2004 gemeinsam mit dem Landeskirchenamt durchgeführte Befragung der Pfarrerschaft. Dabei entdeckten 2000 Pastoren und Pastorinnen, dass sie sich nahezu alle über Gehaltskürzung,</p>
<p>Arbeitsverdichtung und verweigerte Wertschätzung ärgern - und trotzdem hoch motiviert</p>
<p>Verkündigung, Seelsorge und Gemeindeaufbau ausüben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die deutlich gestiegene Wertschätzung der Pastorenschaft und Anerkennung ihrer berechtigten Belange durch Landeskirchenamt, Bischofsrat und Synode.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Und schließlich die kritisch-konstruktive Kooperation zwischen Pfarrvertretung und Kirchenleitung mit konkreten Ergebnissen. Dazu zähle ich die Beendigung der bis 1999 geradezu obligatorischen Pastorenschelte - auch dank des entschiedenen Einsatzes unserer Landesbischöfin-  die Absicherung der Pfarrbesoldung sowie leichte Verbesserung der Erstattungen, aber auch die unterproportionale Streichung der Gemeindepfarrstellen, zusätzliche Geldmittel zur Aufstockung gekürzter Pfarrstellen von Berufsanfängern und ältereren PfarrerInnen sowie zur verbesserten Energie-Effizienz der Pfarrhäuser.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der energische Einsatz der Kirchenleitung wird sehr wahrscheinlich schon 2009 die Pfarrhauskosten erheblich senken<strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>In welchen Bereichen müsste die Pfarrvertretung weiterarbeiten?</strong></p>
<p>Nach jahrelanger Bevorzugung der Kirchenkreise sollten Pastorenausschuss und Pfarrverein</p>
<p>nun für gezielte Förderung der Ortsgemeinden durch vermehrte Gemeindepfarrstellen mit</p>
<p>pastoral verantwortbaren Pfarrbezirken von etwa 2000 Gemeindegliedern eintreten. Denn nur die Ortsgemeinde erreicht über ihre Gottes dienste, Gruppen, Veranstaltungen und vor</p>
<p>allem mit den Amtshandlungen noch nahezu alle Gemeindeglieder. So bildet die Ortsgemeinde die stabile Basis einer kirchentreuen Kirchensteuer-Gemeinschaft, die sich eindeutig pastorale Ortsgemeindearbeit mit sozial-diakonischem Akzent wünscht! 2000 Gemeindeglieder werden 2009 durchschnittlich etwa 293.500 Euro an Kirchensteuern bezahlen. Mit einem knappen Viertel davon, also mit gut 70.000 Euro, ließe sich bequem eine Pfarrstelle finanzieren. Diese pastoraltheologisch sinnvolle Begrenzung würde zudem</p>
<p>die Pastorenschaft vor krankmachender Überforderung und die Landeskirche vor</p>
<p>kirchenschädigenden Konflikte besser schützen.</p>
      ]]>
    </content>
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    <entry>
    <title>Kritisch-konstruktive Berufsvertreter</title>
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    <modified>2012-05-20T12:14:49+02:00</modified>
    <issued>2012-05-20T12:14:49+02:00</issued>
    <id>http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=72</id>
            <summary type="text/plain">Der Pastorenausschuss hat für die Landeskirche an Bedeutung gewonnen
(aus  EZ 4/2009 25.01.2009)

Hannover.
160 Euro für einen Gottesdienst,80 euro für eine Bibelarbeit, 30 euro für einen Hausbesuch - ...</summary>
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      <name>Vorstand</name>
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        <dc:subject>Pastorenausschuss der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers</dc:subject>
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      <![CDATA[
      <p>Der Pastorenausschuss hat für die Landeskirche an Bedeutung gewonnen<br />
<em>(aus  EZ 4/2009 25.01.2009)</em></p>
<p><span id="more-72"></span></p>
<p>Hannover.<br />
160 Euro für einen Gottesdienst,80 euro für eine Bibelarbeit, 30 euro für einen Hausbesuch - mit einem solchen Finanzierungsmodell will die rheinische Kirche ihre Pastoren,die weder als Beamte noch Angestellte in den landeskirchlichen dient übernommen werden konnten, ein Zubrot zu verschaffen. &#8220;Das widerspricht unserem Verständnis der Ordination&#8221;, erteilte Margot Käßmann solchen Modellen eine klare Absage. Der Pastor sei und bleibe der Schlüsselberuf, sagte die Landesbischöfin beim Amtswechsel im Pastorenausschuss (PA) der hannoverschen Landeskirche.</p>
<p>Pastoren seien &#8220;Botschafter Gottes an Christi Statt&#8221;, sagte Käßmann, auch wenn die Verkündigung jedermann Aufgabe sei. Die Kirche brauche die unterschiedlichen Gaben ihrer Glieder, aber auch den speziell ausgebildeten Theologen. &#8220;Er kann einer ganzen Gemeinde zum Aufbruch verhelfen oder auch das Gemeindeleben erlahmen lassen.&#8221;</p>
<p>Trotz aller Belastung gebe es unter Pastoren eine hohe Berufszufriedenheit, wie eine Umfrage ergeben habe, sagte die Bischöfin. Dazu habe auch die Arbeit des PA beigetragen. Die Interessenvertretung der Pfarrerschaft habe nicht geklagt, konstruktive Kritik geübt und nicht zuletzt das Klima mit dem Landekirchenamt verbessert. Pastor Herbert Dieckmann, dem scheidenden PA-Vorsitzenden, bescheinigte Käßmann, sich stark gemacht zu haben für die Interessen der Pastoren und damit &#8220;manchen auf die Füße oder Nerven getreten zu sein.&#8221; Dem neuen PA und seinem Vorsitzenden Burkhhard Kindler wünschte die Bischöfin Gottes Segen für die neue Arbeit, die er frohgemut und mit Rückendeckung aus den Sprengeln antreten könnte. Es gelte, weiter für die neue Aufgabenverteilung, das Berufsverständnis und die Ausstattung zu ringen. Sie hoffe, dass der neue PA Belastungen und Chancen in einen Ausgleich bringen könnte.</p>
<p>Auch im 84. Jahr seines Bestehens, so Dieckmann beim anschließenden Empfang, bleibe dem PA eine Fülle von Aufgaben. Im  Vergleich mit den EKD-Gliedkirchen gebe es noch gegenüber einigen Nachholbedarf, gegenüber anderen sei die Pfarrvertretung in Hannover &#8220;beeindruckend gefestigt&#8221;. Im Rheinland, so Dieckmann gehe das Verständnis von Dienstherr zu Pastor &#8220;bis an die Grenze des Unrechts&#8221;.</p>
<p>In der Auffassung, das Landeskirchenamt (LKA) habe eine &#8220;dienende Funktion&#8221;, war sich Dieckmann mit LKA-Präsident Burkhard Guntau einig. Die Struktur einer Kirche müsse sich ihrem Auftrag anpassen. Und selbst, wenn schwindende Gemeindegliederzahlen und Finanzen ein Schrumpfen der Struktur nötig machten - und die Landeskirche habe sich schon vor fünf Jahren darauf eingestellt -, so könne die Kirche in Zukunft gewinnen, wenn sie sich auf ihre biblischen Wurzeln besinne. die bestimmten im übrigen auch die demokratisch-freiheitliche Grundordnung der Gesellschaft.</p>
<p>Personaldezernent Georg Ferdinand Berger betonte die wachsende Grundübereinstimmung von LKA und PA in den vergangenen Jahren. &#8220;Wir beide haben immer das Bestmögliche gewollt&#8221; - wenn auch der eine oft eher das Beste, der andere eher das Mögliche.&#8221; eine partnerschaftliche Pfarrvertretung, erwiderte Dieckmann, müsse auch im Interesse einer Kirche sein.&#8221; Weitere Gruß- und Dankesworte überbrachten Silke Steveker (Oldenburg) für die Pfarrerschaft der Konföderation niedersächsischer Kirchen, die scheidende Vorsitzende des Hannoverschen Pfarrvereins, Sabine Ritter von Baross, sowie Werner Massow als Mitarbeitervertreter. Erbrachte Dieckmanns Engagement mit einem Adenauer-Zitat auf den Punkt: &#8220;Wer ernst genommen werden will, muss sich unbeliebt machen.&#8221; In diesem Sinne sei Dieckmann ein Glücksfall für die hannoversche Landeskirche gewesen.</p>
<p>Michael Eberstein</p>
      ]]>
    </content>
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    <title>Offizielles Ergebnis der PA-Wahl vom 06.11.2008</title>
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    <modified>2012-05-20T12:14:49+02:00</modified>
    <issued>2012-05-20T12:14:49+02:00</issued>
    <id>http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=69</id>
            <summary type="text/plain">Sprengel Hannover:  (434 Wahlberechtigte: 65% Wahlbeteiligung)

Pastor Friedrich Glander:      98 Stimmen (gewählt als Mitglied im PA)
Pastor Andreas Dreyer:        78 Stimmen
Pastorin Ruth Barnewitz: ...</summary>
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      <name>Vorstand</name>
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        <dc:subject>Pastorenausschuss der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers</dc:subject>
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      <![CDATA[
      <p style="text-align: left;" dir="ltr"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Sprengel Hannover: </strong></span> <em>(434 Wahlberechtigte: 65% Wahlbeteiligung)</em></p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Pastor Friedrich Glander:      98 Stimmen (gewählt als Mitglied im PA)</li>
<li>Pastor Andreas Dreyer:        78 Stimmen</li>
<li>Pastorin Ruth Barnewitz:       56 Stimmen</li>
<li>Pastor Friedhelm Feldkamp: 45 Stimmen</li>
</ul>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Sprengel Hildesheim-Göttingen</strong></span> <em>(383 Wahlberechtigte: 56 % Wahlbeteiligung)</em></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<ul>
<li>Pastor Burkhard Kindler:     92 Stimmen (gewählt als Mitglied im PA)</li>
<li>Pastor Gerhard Weber:       69 Stimmen</li>
<li>Pastor Joachim Wittchen:    47 Stimmen</li>
<li>Pastor Karl-Heinz Waack:   16 Stimmen</li>
</ul>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: justify;" dir="ltr"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Sprengel Lüneburg </strong></span> <em>(369  Wahlberechtigte: 63% Wahlbeteiligung)</em></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<ul>
<li>Pastor Dr. Bernd Brauer:   97 Stimmen (gewählt als Mitglied im PA)</li>
<li>Pastorin Ellen Kasper:       69 Stimmen</li>
<li>Pastorin Julia Heitkamp:    49 Stimmen</li>
<li>Pastor Klaus Pohl:             15 Stimmen</li>
</ul>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Sprengel Osnabrück</strong></span> <em>(181 Wahlberechtigte: 66% Wahlbeteiligung)</em></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<ul>
<li>Pastor Wolfgang Gerdes:    37 Stimmen (gewählt als Mitglied im PA)</li>
<li>Pastor Rainer von Oppen:   31 Stimmen</li>
<li>Pastor Frank Uhlhorn:         28 Stimmen</li>
<li>Pastor Klaus Haasis:           22 Stimmen</li>
</ul>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Sprengel Ostfriesland</strong></span> <em>(202 Wahlberechtigte:  65% Wahlbeteiligung)</em></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<ul>
<li>Pastor Thomas Arens:  51 Stimmen  (gewählt als Mitglied im PA)</li>
<li>Pastor Ulrich Menzel:    36 Stimmen</li>
<li>Pastorin Marika Cuno:  35 Stimmen</li>
</ul>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Sprengel Stade</strong></span> <em>(290 Wahlberechtigte: 60% Wahlbeteiligung)</em></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<ul>
<li>Pastor Axel Rothermundt:              80 Stimmen (gewählt als Mitglied im PA)</li>
<li>Pastorin Cathrin Schley:                 40 Stimmen</li>
<li>Pastor Rainer Bugdahn:                 25 Stimmen</li>
<li>Pastor Hans-Heinrich Tegtmeyer:  17  Stimmen</li>
<li>Pastor Rainer Niehaus:                  11  Stimmen</li>
</ul>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Durchschnittliche Wahlbeteiligung:  <span style="text-decoration: underline;"><strong>62,5 %</strong></span></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Damit sind Pastor Glander, Pastor Kindler, Pastor Dr. Brauer, Pastor Gerdes, Pastor Arens und Pastor Rothermundt als PA-Mitglieder von 2009 bis 2014 gewählt.</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><strong>Zum 1. stellvertretenden PA-Mitglied sind gewählt: </strong></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Pastor Dreyer, Pastor Weber, Pastorin Kasper, Pastor von Oppen, Pastor Menzel, Pastorin Schley</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><strong>Zum 2. stellvertretenden PA-Mitglied sind gewählt: </strong></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Pastorin Barnewitz, Pastor Wittchen, Pastorin Heitkamp, Pastor Uhlhorn, Pastorin Cuno, Pastor Bugdahn.</p>
      ]]>
    </content>
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    <entry>
    <title>Wahl Pastorenausschuss</title>
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    <issued>2012-05-20T12:14:49+02:00</issued>
    <id>http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=70</id>
            <summary type="text/plain">Hier finden Sie die Ergebnisse der Wahl.</summary>
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      <name>Vorstand</name>
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        <dc:subject>Pastorenausschuss der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers</dc:subject>
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      <![CDATA[
      <p>Hier finden Sie die Ergebnisse der Wahl.</p>
      ]]>
    </content>
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    <entry>
    <title>Beihilfe nach den Beihilfevorschriften</title>
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    <modified>2012-05-20T12:14:49+02:00</modified>
    <issued>2012-05-20T12:14:49+02:00</issued>
    <id>http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/?p=31</id>
            <summary type="text/plain">Zu den aufgekommenen Fragen und Anmerkungen führen wir folgendes aus:
Quartalseigenbehalt (sogen. Praxisgebühr)

Am 02.04.2008 veröffentlichten die Medien Artikel des Inhalts, dass die Praxisgebühr re ...</summary>
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        <dc:subject>Pastorenausschuss der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers</dc:subject>
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      <![CDATA[
      <p><span id="more-31"></span>Zu den aufgekommenen Fragen und Anmerkungen führen wir folgendes aus:</p>
<p>Quartalseigenbehalt (sogen. Praxisgebühr)</p>
<ol>
<li>Am 02.04.2008 veröffentlichten die Medien Artikel des Inhalts, dass die Praxisgebühr rechtswidrig sei und nahmen Bezug auf die am 01.04.2008 veröffentlichte Entscheidung des Verwaltungsgerichts (VG) Göttingen. Diese Artikel erzeugten große Resonanz und führten zu zahlreichen Anfragen.Inzwischen wurde das Urteil, das am 26.02.2008 unter dem Az. 3 A 277/07 ergangen ist, in vollem Wortlaut veröffentlicht. In diesem Urteil geht es nicht primär um den Quartalseigenbehalt selbst, sondern darum, dass das Bundesverwaltungsgericht Mitte 2004 in einem Urteil gesagt hatte, die Beihilfevorschriften müssten auf gesetzliche oder zumindest verordnungsrechtliche Füße gestellt werden; aufgrund dieses Urteils ist das VG Göttingen der Ansicht, Änderungen der Beihilfevorschriften seit 2004 seien nicht mehr rechtswirksam. Diese Ansicht wird allerdings von mehreren Verwaltungsgerichten und zwei Oberverwaltungsgerichten (rechtskräftig) nicht geteilt.</li>
<li>Weitgehend unbemerkt hat ein weiteres Oberverwaltungsgericht (OVG Nordrhein-Westfalen) bereits am 12.11.2007 entschieden, dass die Regelung hins. des Quartalseigenbehalts nicht wirksam sei, und zwar wegen Verstoßes gegen höherrangiges Recht.</li>
<li>Gegen das OVG-Urteil vom 12.11.2007 hat das Bundesministerium des Innern Revision zum Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) eingelegt. Gegen das Urteil des VG Göttingen wurde Sprungrevision zum Bundesverwaltungsgericht eingelegt.</li>
<li><strong>Für den Fall, dass das BVerwG wider Erwarten das Urteil des OVG Nordrhein-Westfalen bestätigen sollte, wird der Quartalseigenbehalt ab dem Zeitpunkt der Verkündung des OVG-Urteils rückwirkend ausgezahlt. Hierfür kommt es nicht darauf an, ob im Vorfeld der Rechtsweg beschritten wurde oder nicht. Diese Handhabung entspricht der des Landes Niedersachsen und auch der des Bundes.Dies bedeutet gleichzeitig, dass auf Grund der z.Z. geltenden Rechtslage eingelegte Widersprüche weiterhin zurück gewiesen werden.</strong></li>
<li>Das Bundesministerium des Innern geht von einem Obsiegen im Revisionsverfahren aus, da das BVerwG in einem Beschluss vom 19.07.2007 ? 2 B 56.07 ? den Abzug der Praxisgebühr bereits als rechtlich zulässig gewertet hat (auch bei ((freiwillig)) gesetzlich versicherten Beamten ist die Minderung der Beihilfe um die sogen. Praxisgebühr rechtmäßig).</li>
</ol>
<p><strong>Zuzahlungsbefreite Arzneimittel </strong><br />
Im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es im Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) - § 31 Abs. 3 ? zwei Kann-Vorschriften zur ganzen oder teilweisen Zuzahlungsbefreiung:<em> ?Die Spitzenverbände der Krankenkassen können durch Beschluss nach § 213 Abs. 2 Arzneimittel, deren Apothekeneinkaufspreis einschließlich Mehrwertsteuer mindestens um 30 vom Hundert niedriger als der jeweils gültige Festbetrag ist, der diesem Preis zugrunde liegt, von der Zuzahlung freistellen, wenn hieraus Einsparungen zu erwarten sind. 5 Für andere Arzneimittel, für die eine Vereinbarung nach § 130a Abs. 8 besteht, kann die Krankenkasse die Zuzahlung um die Hälfte ermäßigen oder aufheben, wenn hieraus Einsparungen zu erwarten sind.?</em><br />
Die Vorschrift nach § 31 Abs. 3 SGB V wurde nicht auf das Beihilferecht übertragen. Es wurde deshalb kein Anlass gesehen, die Liste zu veröffentlichen.<br />
Listen über die betroffenen Arzneimittel finden sich unter www.gkv.info/de. Die Listen werden alle 14 Tage aktualisiert. Nach dem Stand vom 15.04.2008 handelt es sich um knapp 13.000 Arzneimittel.<br />
<strong><br />
Arzt- und Zahnarztrechnungen; Überschreitung des 2,3-fachen Honorarsatzes (Schwellenwert)</strong><br />
Wir werden im Rahmen eines weiteren Hinweisblattes deutlich machen, dass das Vertragsverhältnis zwischen behandelndem Arzt und Patient ein Zivilrechtliches ist, während die Beihilfegewährung ein öffentlich-rechtliches Verhältnis ist (ebenso wie das Dienstverhältnis selbst), außerdem auf die neuere Rechtsprechung in diesem Bereich eingehen.<br />
An dieser Stelle verweisen wir deshalb zunächst nur auf die Hinweise für Beihilfeberechtigte von Januar 2004 (S. 2 untere Hälfte) sowie auf die im Zusammenhang mit den Beihilfevorschriften veröffentlichen Hinweise zum Gebührenrecht ? Anhang 1 ? (KABl. 2005 S. 159 ff). Beides ist unter www.evlka.de/beihilfe zu finden; auf dieser Seite befindet sich auch ein Link zur NKVK.</p>
<p>April 2008                Landeskirchenamt Hannover, M. Schuhmacher</p>
      ]]>
    </content>
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    <entry>
    <title>Kurz-Hinweise für dienstliche Umzüge</title>
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    <issued>2012-05-20T12:14:49+02:00</issued>
    <id>http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/?p=32</id>
            <summary type="text/plain">Was tun, wenn ein Umzug bevorsteht?
Seit dem 1. August 2006 ist das Umzugskostengesetz der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen in Kraft (KABl. 2006 S. 96). Die Ausführungsbestimmungen ...</summary>
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        <dc:subject>Pastorenausschuss der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers</dc:subject>
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      <![CDATA[
      <p>Was tun, wenn ein Umzug bevorsteht?</p>
<p>Seit dem 1. August 2006 ist das Umzugskostengesetz der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen in Kraft (KABl. 2006 S. 96). Die Ausführungsbestimmungen und Hinweise zum Umzugskostengesetz sind im KABl. 2006 S. 143 veröffentlicht.</p>
<p><span id="more-32"></span>Im Gegensatz zu dem bisherigen Gesetz sind Bestandteile der Umzugskostenvergütung gekürzt worden bzw. ganz weggefallen. Außerdem ist bei einem anstehenden Umzug jetzt mehr zu bedenken.</p>
<p>Sobald Sie wissen, dass, wohin und wann etwa Sie umziehen müssen, sollten Sie mit der Organisation Ihres Umzuges beginnen (möglichst spät. 4 Wochen vorher), auch wenn Sie die Zusage der Umzugskostenvergütung noch nicht schriftlich vorliegen haben.</p>
<p>Die Arbeit, die ein bevorstehender Umzug mit sich bringt, möchten wir Ihnen gern erleichtern. Wichtig ist, dass Sie sich frühzeitig informieren. Bitte schauen Sie ins Internet. Hier finden Sie die Modalitäten für den Umzug.</p>
<p>Unter        www.evlka.de/dienstrecht   -Rubrik ?Umzugskosten?<br />
finden sie folgende Dateien:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.evlka.de/media/dienstrecht/umzugskostengesetz_der_konfoederation.doc" target="_blank"> Umzugskostengesetz der Konföderation</a></li>
<li> <a href="http://www.evlka.de/media/dienstrecht/ausfuehrungsbestimmungen_zum_umzugskostengesetz.doc" target="_blank">Ausführungsbestimmungen zum Umzugskostengesetz</a></li>
<li><a href="http://www.evlka.de/media/dienstrecht/hinweise_zum_umzugskostengesetz.doc" target="_blank"> Hinweise zum Umzugskostengesetz</a></li>
<li> <a href="http://www.evlka.de/media/dienstrecht/vertrag_frachtlogistik_kaiser_gmbh.doc" target="_blank">Vertrag Frachtlogistik Kaiser GmbH - 01.08.2006-31.07.2007</a></li>
<li><a href="http://www.evlka.de/media/dienstrecht/vertragfrachtlogistikkaiser01_08_2007-31_07_2008.doc" target="_blank">Vertrag Frachtlogistik Kaiser GmbH - <strong>01.08.2007-31.07.2008</strong></a></li>
<li><a href="http://www.evlka.de/media/dienstrecht/umzugserfassungsliste_frachtlogistik.pdf" target="_blank"> Umzugserfassungsliste Frachtlogistik</a></li>
<li><a href="http://www.evlka.de/media/dienstrecht/hinweisblatt_zur_umzugskostenerstattung_pfarrerschaft_kirchenbeamtenschaft.doc" target="_blank"> Hinweisblatt zur Umzugskostenerstattung (Pfarrerschaft, Kirchenbeamtenschaft)</a></li>
<li><a href="http://www.evlka.de/media/dienstrecht/hinweisblatt_zur_umzugskostenerstattung_vikare_anwaerter.doc" target="_blank"> Hinweisblatt zur Umzugskostenerstattung (Vikare, Anwärter)</a></li>
</ul>
<p><strong>Zuerst informieren Sie sich bitte unter</strong> ?Hinweise zur Gewährung von Umzugskosten-vergütung?. Wir fassen kurz zusammen, wie Sie <strong>danach</strong> verfahren:</p>
<ol>
<li>Umzugserfassungsliste ausdrucken, ausfüllen und an Frachtlogistik Kaiser GmbH senden. Fragen hierzu beantwortet Ihnen gern Frau Wartha-Vogler - Tel: 07634-509013, oder <a href="javascript:DeCryptX('F/WphmfsAgsbdiumphjtujl/ef')">email</a>. Das Angebot schickt Frachtlogistik Kaiser GmbH an das Landeskirchenamt.</li>
<li>Nehmen Sie mit zwei Speditionen Ihrer Wahl Kontakt auf und holen dort Angebote ein. Nach Erhalt prüfen Sie bitte die Angebote. Enden die Angebote mit einem verbindlichen Höchstpreis? Ist alles wie abgesprochen aufgeführt, z.B. Klavier, Halteverbot, Küchen-Ab- und Aufbau mit evtl. Änderungen, Besonderheiten etc. ? Wenn nicht, lassen Sie unbedingt das Angebot abändern! Die Angebote schicken Sie dann an das Landeskirchenamt, entweder per Post als Kopie, per Fax: 0511-1241 769 oder per <a href="javascript:DeCryptX('Epsjt/QmjolfAfwmlb/ef')">email</a>.</li>
<li>Das Landeskirchenamt prüft alle drei Angebote. Das Prüfungsschreiben und das Angebot von Frachtlogistik Kaiser GmbH erhalten Sie umgehend entweder per E-Mail oder per Post.</li>
<li>Sie entscheiden, mit welcher Firma Sie den Vertrag abschließen. Wollen Sie eine zusätzliche Versicherung abschließen - siehe hierzu im Hinweisblatt Punkt 11.</li>
</ol>
<p><strong>Sagen Sie den beiden anderen Anbietern unbedingt zeitnah ab.</strong></p>
<p>Sollten Sie keinen Zugang zum Internet haben, rufen Sie an (siehe unten), wir senden Ihnen das Hinweisblatt sofort zu.</p>
<p>Hingewiesen sei noch darauf, dass die Beachtung der Hinweise und die umfängliche Prüfung durch das Landeskirchenamt vor allem in Ihrem Interesse liegt.</p>
<p>Haben Sie noch Fragen? Nehmen Sie bitte Kontakt auf unter <a href="javascript:DeCryptX('Epsjt/QmjolfAfwmlb/ef')">email</a> oder Telefon 0511-1241-651 oder Fax  0511-1241-769.</p>
<p>April 2008                Landeskirchenamt Hannover, Doris Plinke</p>
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    <title>Gespräch mit der Landesbischöfin</title>
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    <modified>2012-05-20T12:14:49+02:00</modified>
    <issued>2012-05-20T12:14:49+02:00</issued>
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            <summary type="text/plain">Gespräch zwischen der Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann und dem Hannoverschen Pastorenausschuss

Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann mit den Mitgliedern des Pastorenausschuss und deren Stellvertretern ...</summary>
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      <![CDATA[
      <p>Gespräch zwischen der Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann und dem Hannoverschen Pastorenausschuss</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-37" title="Gespraech" src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/pa_23_6_08.jpg" alt="Gespraech mit der Landesbischoefin" width="500" height="375" /></p>
<h2 style="text-align: center;">Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann mit den Mitgliedern des Pastorenausschuss und deren Stellvertretern sowie Pastorin Ritter-von Baross, Vorsitzende des Hannoverschen Pfarrvereins.<span id="more-35"></span></h2>
<p>?Ich freue mich über Ihre Blumen, denn die anderen sind inzwischen verwelkt&#8221;, so reagierte Frau Dr. Käßmann auf den nachträglichen Geburtstagsgruß, den ihr die Vorsitzende des Hannoverschen Pfarrvereins im Namen des Pastorenausschusses und des Pfarrvereins zu Gesprächsbeginn überreichte.</p>
<p>Ein Mal im Jahr erörtert die Landesbischöfin mit der Pfarrvertretung anstehende pfarramtliche Themen. Diesmal wurde vor allem der erschwerte Stand pastoraler Gemeindearbeit besprochen. Dabei waren sich Landesbischöfin und Pastorenausschuss darüber einig, dass bei der gegenwärtigen Stellenplanung übergroße Pfarrbezirke zu verhindern sind. Zudem müsse es möglich werden, gemeindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter planungsbedingt zu versetzen, wie dies ein entsprechender Synodalantrag bereits fordert. Bei Konflikten um Regelanfragen über die eventuelle Versetzung von PastorInnen nach 10 und 15 Jahren müssten Kirchenvorstände zur Beachtung des Gemeindewillens angehalten werden, um Gemeinden und Landeskirche vor vermeidbarem Schaden zu bewahren.</p>
<p>Mit dem PA sehr besorgt zeigte sich Frau Dr. Käßmann über die inzwischen unübersehbaren Folgen pastoraler Dauerüberlastung. Der PA schlug vor, auf landeskirchlicher Ebene eine PastorIn als zentrale ?Burn-Out&#8221;-ExpertIn mit der Aufgabe zu betrauen, Pfarrkonvente für krankmachende pastorale Überlastungen zu sensibilisieren und betroffene PastorInnen - auch mit Hilfe anderer PfarrkollegInnen - kompetent zu begleiten. Entscheidend bleibt es jedoch für den PA, durch sinnvolle Strukturmaßnahmen wie Pfarramtsbezirke von 2000 bis 2500 Gemeindegliedern und Beseitigung unerträglicher pastoraler Bedrückungssituationen pfarramtliche Überforderungen erst gar nicht entstehen zu lassen.</p>
<p>Die abgebrochene Superintendenten-Wahl in Göttingen zeige nach der Überzeugung des PA, wie notwendig es sei, zwei Kandidaten aufzustellen und die Pfarrkonferenz bei der Wahl zu diesem ephoralen Leitungsamt zu beteiligen.</p>
<p>In diesem Zusammenhang hielt es der PA für sehr wichtig, dass Frau Dr. Käßmann auf dem nächsten Pfarrvereinstag am 16. März 2009 unter dem Thema: ?Geistlich Leiten&#8221; wesentliche Aspekte für gutes Leiten im ephoralen wie auch im pastoralen Amt aufzeigen wolle.</p>
<p>Der PA dankte der Landesbischöfin ausdrücklich dafür, dass das Landeskirchenamt die vom PA und vom Pfarrverein angestoßene Diskussion um die Nachteile des Pfarrhauses inzwischen so entschlossen aufgenommen und sich nun für eine deutliche finanzielle Entlastung der Pfarrdienstwohnungspflichtigen sowie für eine sinnvolle Berücksichtigung ihrer sehr unterschiedlichen Lebenssituationen eingesetzt habe.</p>
<p>Beim Entwurf zum neuen EKD-Disziplinargesetz für PastorInnen und KirchenbeamtInnen bat</p>
<p>der PA die Landesbischöfin um ihren Einsatz für die Aufhebung der im Vergleich zum Bundesdisziplinargesetz (BDG) geplanten zahlreichen EKD-Rechtsverschlechterungen, die noch dem Bestrafungsaspekt früherer kirchlicher Disziplinargesetze verhaftet seien. Dabei zeige das vom BDG gewählte Verwaltungsverfahren mit seiner Absicht, ein festgestelltes Fehlverhalten möglichst rasch zu korrigieren und damit Funktionsfähigkeit wie Glaubwürdigkeit des Dienstes umgehend wiederherzustellen, eine viel größere Nähe zur biblischen Vergebungs-Botschaft als die bisherigen Disziplinar-Strafverfahren.</p>
<p>Die Absicht der Landesbischöfin, nach dem Vorbild der bayerischen Landeskirche zukünftig bei jeder Ordination ein tragbares Anhängekreuz  zu verschenken, hält der PA für ein gutes Zeichen kirchenleitender Würdigung des Pfarramtes.</p>
<p>Am Schluss dieses wieder sehr intensiven einstündigen Gespräches dankte der PA-Vorsitzende Pastor Herbert Dieckmann der Landesbischöfin ganz herzlich dafür, dass sie in den vergangenen neun Jahren für eine angemessene Wertschätzung pastoraler Gemeindearbeit in unserer Landeskirche so wirkungsvoll eingetreten sei.</p>
<p>?Ich wünsche auch Ihnen eine erfolgreiche Weiterarbeit!&#8221; Mit diesen ermutigenden Worten verabschiedete sich Frau Dr. Käßmann von ihrer landeskirchlichen Pfarrvertretung.</p>
      ]]>
    </content>
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    <title>Kandidat-Innen: Sprengel Stade</title>
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    <modified>2012-05-20T12:14:49+02:00</modified>
    <issued>2012-05-20T12:14:49+02:00</issued>
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Rainer Bugdahn



Kurzer Werdegang:
  Stud. in Göttingen, Münster und Kiel. Vikariat in Rinteln. Pfarramtlicher Dienst in Hannover-Bornum, Walsrode und in Laatzen. Berufsbegleitende Ausbildung zum Ps ...</summary>
        <author>
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        <dc:subject>Pastorenausschuss der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers</dc:subject>
            <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.pastorenausschuss-hannover.de">
      <![CDATA[
      <p><span id="more-63"></span></p>
<h4>Rainer Bugdahn</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/bugdahn.jpg" alt="" title="bugdahn" width="125" height="152" class="alignnone size-full wp-image-64" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
  Stud. in Göttingen, Münster und Kiel. Vikariat in Rinteln. Pfarramtlicher Dienst in Hannover-Bornum, Walsrode und in Laatzen. Berufsbegleitende Ausbildung zum Psycholgischen Berater (Ehe- und Lebensberater). Seit Anfang 2008 in der Lebensberatungsstelle Bremervörde.</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Buchenstraße 17, 27432 Bremervörde<strong> Art der Stelle:</strong> P.d.Lk.Leiter der Ehe- und Lebensberatungsst. im Diak. Werk KKrs. Bremerv.-Zeven <strong>Alter:</strong> 47 Jahre <strong>Familienstand:</strong> ledig <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Durch meine stellv. Mitgliedschaft im Pastorenausschuss seit 2001. In den Pfarrkonventen meines bisherigen und meines jetzigen Kirchenkreises. Durch viele Einzelgespräche mit Kolleginnen und Kollegen.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Angesichts der Spardiskussion in unserer Lk. und der ?2030 ? Leuchtfeuer ? Positionierung? der EKD, die Bedeutung eines geistlichen, theologisch fundierten, hauptamtlichen Pastorenberufes auch für die Zukunft plausibel und deutlich zu machen. Im Blick auf die in den letzten Jahren ständig wachsenden Anforderungen im Pfarramt dafür Sorge zu tragen, dass Arbeit, aber auch notwendige Kürzungen stärker unter allen kirchlichen Berufsgruppen geteilt werden und nicht hauptsächlich zu Lasten der Pastorinnen und Pastoren gehen. Und bei alledem das zu tun, was die öffentliche Akzeptanz, aber auch die Schönheit unseres Berufes ausmacht, nämlich nahe bei den Menschen zu sein. </p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Die Erfahrung, die ich schon in den vergangenen sechs Jahren als stellv. Mitglied des PA gemacht habe: Das sich mit Beharrlichkeit doch etwas bewegen lässt (z.B. Schönheitsreparaturenpauschale etc.) Die Notwendigkeit, Kolleginnen und Kollegen in schwierigen beruflichen Situationen nicht allein zu lassen.</p>
<h4>Rainer Niehaus</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/niehaus.jpg" alt="" title="niehaus" width="125" height="151" class="alignnone size-full wp-image-65" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
  Ausbildung an der Theologischen Akademie CelleHermannsburg - 1984 Ordiniert - tätig in unterschiedlichen Gem. - seit 1993 im KK Bremerhaven - derzeit Hauptvakanzvertreter für die Matthäuskirchengemeinde Bremerhaven. Zusatzausbildung nach den Richtlinien des BM zum Mediator</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Eichendorffstraße 16, 27576 Bremerhaven <strong>Art der Stelle:</strong> P. der Lk. - beim Superintendenten des KK Bremerhaven <strong>Alter:</strong> 54 Jahre<strong> Familienstand:</strong> verh. <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Ich habe berufsbegleitend seelsorgerisch beratend Kollegen zur Seite gestanden und unter Berücksichtigung der jeweiligen juristischen Rahmenbedingungen bei Problemlösungen mitgewirkt. Mit den Mitteln der Mediation habe ich Konfliktlösungen im Sinne aller Beteiligten herbeigeführt.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Die Herausforderungen der Seelsorgetätigkeit unter den Verknappungen der finanziellen Ressourcen deutlich werden zu lassen. Die Alimentierung sowie die Rahmenbedingungen des Berufes gemessen am allgemeinen Umfeld Berücksichtigung finden. </p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Ich habe ein starkes Interesse an den Fragestellungen des Dienstrechtes und den Bedingungen des Pfarrerberufes in der praktischen Arbeit.</p>
<h4>Axel Rothermund</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/rothermund.jpg" alt="" title="rothermund" width="125" height="151" class="alignnone size-full wp-image-66" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
  Geb. in Hannover, aufgewachsen in Wettmar, Theologiestudium in Göttingen und Tübingen. Vikariat in Kirchweyhe bei Bremen. Pastor in Ochtelbur, KK Aurich von 1983 bis 1996. Seit 1996 Pastor in Harsefeld, KK Buxtehude. Seit 2006 Schulpastor am Gymn. Harsefeld. Stellv. Sup., stellv. Vors des KKV. Seit 2003 als gewähltes Mitglied für den Sprengel Stade im PA. In der Kirchengemeinde neben dem ?Normalprogramm? zuständig für Hauskreise, Männerarbeit, Gemeindebrief, geschäftsführender Pastor, Friedensprojekt Abrahams Herberge, Kirchliche Stiftung.</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Stettiner Straße 7, 21698 Harsefeld <strong>Art der Stelle</strong>: Stellenteilender Gemeindepastor + 1/2 Schulpfarrerstelle <strong>Alter:</strong> 52 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh., - 2 Kinder <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
In der Arbeit des Pastorenausschusses, als Sprecher des KK Buxtehude im Pfarrverein, als Kollege und Stellvertreter des Superintendenten.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
In der Spannung zwischen noch vorhandenen alten kirchlichen Erwartungen und neuen Herausforderungen durch Gleichgültigkeit und Desinteresse eine einladende kirchliche Arbeit zu tun. Fröhlich das Evangelium zu verkünden, auch wenn manche meinen, diese Nachricht wäre von Gestern.</p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Nach einer Wahlperiode möchte ich die gewonnenen Erfahrungen nutzen, um weiter zum Wohl der Pastorinnen und Pastoren zu arbeiten. Ich möchte dazu mithelfen, dass die Motivation zur pastoralen Arbeit nicht durch unsinnige und pastorenunfreundliche Regelungen der Landeskirche gefährdet wird.</p>
<h4>Cathrin Schley</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/schley.jpg" alt="" title="schley" width="125" height="150" class="alignnone size-full wp-image-67" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
  Studium in Göttingen und Erlangen, Januar 1991 Vikariat in Alfeld, seit Mai 1993 Pfarrstelle in Thedinghausen</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Braunschweiger Str. 18, 27321 Thedinghausen <strong>Art der Stelle:</strong> Gemeindepfarrstelle<strong>Alter:</strong> 45 Jahre<strong> Familienstand</strong>: verh., - 2 Kinder <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Mit Beginn des Vikariats wurde ich 1991 als Vertreterin der Vikare in den Vorstand des Pfarrvereins berufen. 1993 wurde ich dann in den Vorstand des Pfarrvereins gewählt und habe bis Mitte 1999 (nach der Geburt der 2. Tochter) mitgearbeitet. Seit 6 Jahren bin ich nun berufenes Mitglied im Pastorenausschuss.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Kirche wird sich in den nächsten Jahren stark verändern. Diesen Veränderungsprozess in Gang zu bringen, mitzugestalten und dann auch an andere zu vermitteln ist eine große Aufgabe. Die Erwartungen seitens Gemeindeglieder, Landeskirche aber auch die Erwartungen an sich selbst im Pfarrberuf werden immer größer und vielfältiger. Dabei ist es wichtig, die eigenen Grenzen rechtzeitig zu sehen und auch zu respektieren ? gleichzeitig aber auch Rückhalt von Kolleginnen und Kollegen, sowie der Landeskirche zu bekommen. Eine weitere Herausforderung sehe ich darin, die Anforderungen und Belastungen im Pfarramt, die Ansprüche des Familienlebens und das sonstige Privatleben in Einklang zu bringen. </p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
In den letzten 6 Jahren habe ich erlebt, dass eine starke Vertretung der Pastoren wichtig ist und man dadurch viel erreichen kann.</p>
<h4>Hans-Heinrich Tegtmeyer</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/tegtmeyer.jpg" alt="" title="tegtmeyer" width="125" height="152" class="alignnone size-full wp-image-68" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
  Abitur 1967 Gymn. Andreanum Hildesheim, 19671972 Theologiestudium Heidelberg und Ökumenische Hochschule Bossey/Genf, 1973 Forschungsassistent im Lutherischen Weltbund, Genf, 1974-5 Vikariat in Kloster Lüne und Predigerseminar Rotenburg, 1975-1986 Pastor in Tostedt, 1986-1998 Diakonisches Werk Hannover, seit 1998 Pastor in Jork im Alten Land</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Am Fleet 4, 21635 Jork <strong>Art der Stelle:</strong> Gemeindepfarrstelles <strong>Alter: </strong>59 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh., - 1 Kind<strong> Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
In kritischen Stellungnahmen zu pastoral negativen Entwicklungen in meinem Umfeld und in der Landeskirche sowie in der individuellen Beratung von Kolleginnen und Kollegen in Konfliktsituationen.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
In der Erhaltung von pastoral verantwortlich führbaren Pfarrstellen, die durch ihre Größe nicht zu einem burn-out der Kolleginnen und Kollegen führen. In der klaren Rechtssicherheit für uns Pastorinnen und Pastoren in Konfliktsituationen.</p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Die Erfahrung von zunehmenden Fällen von burn-out Symptomen bei Kolleginnen und Kollegen durch zu große Gemeinden und die Erfahrung von Rechtsunsicherheit in Konfliktsituationen.</p>
      ]]>
    </content>
      </entry>
    <entry>
    <title>Kandidat-Innen: Sprengel Ostfriesland</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=59" />
    <modified>2012-05-20T12:14:49+02:00</modified>
    <issued>2012-05-20T12:14:49+02:00</issued>
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            <summary type="text/plain">
Thomas Arens



Kurzer Werdegang:
  Abitur; Wehr- und Zivildienst; Theologiestudium in Heidelberg und Erlangen; Vikariat; ein Jahr Anstellung als Krankenpflegehelfer in Münster; seit 1993 Pastor in E ...</summary>
        <author>
      <name>admin</name>
                </author>
        <dc:subject>Pastorenausschuss der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers</dc:subject>
            <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.pastorenausschuss-hannover.de">
      <![CDATA[
      <p><span id="more-59"></span></p>
<h4>Thomas Arens</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/arens.jpg" alt="" title="arens" width="125" height="157" class="alignnone size-full wp-image-60" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
  Abitur; Wehr- und Zivildienst; Theologiestudium in Heidelberg und Erlangen; Vikariat; ein Jahr Anstellung als Krankenpflegehelfer in Münster; seit 1993 Pastor in Esens</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Bahnhofstr. 51, 26427 Esens <strong>Art der Stelle:</strong> Gemeindepfarramt im Team mit 2 Kollegen <strong>Alter:</strong> 46 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh., - 2 Kinder <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Als Sprecher des Pfarrvereins im Kirchenkreis halte ich mich auf dem Laufenden, gebe Informationen weiter und habe in Konfliktfällen eine Berücksichtigung pastoraler Belange erreicht. Regelmäßig besuche ich die Treffen der Sprecher- und Mitgliederversammlung. Im Pfarrvereinsblatt habe ich zwei Artikel verfasst.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Die Attraktivität unseres Berufes muss gewährleistet bleiben bzw. wieder gewährleistet werden. Das kann grundsätzlich nicht auf dem Wege der Kontrolle und Reglementierung, sondern nur durch Förderung und Vertrauensbildung sowie eine gute Kommunikation mit kirchlichen Gremien und untereinander erreicht werden. Konkret denke ich an folgende Punkte:<br />
-kein weiterer Stellenabbau in den Gemeinden, statt dessen Förderung und Stärkung der Ortsgemeinde.<br />
-Einzelne Arbeitsbereiche im Pfarramt müssen durchforstet und reduziert werden, um die Qualität der Kernaufgaben Verkündigung, Seelsorge und des kirchlichen Unterrichts zu sichern.<br />
-Burn out ist auch für Pastorinnen und Pastoren ein Thema. Wie können wir die Arbeitsbelastung im Pfarramt verträglich gestalten und damit auch innerhalb der Gesellschaft gute Maßstäbe setzen, anstatt dem negativen Trend der Arbeitsverdichtung hinterherzulaufen? Nur ausgeruhte, motivierte Pastorinnen und Pastoren können ihrem Auftrag gerecht werden und Impulse geben.<br />
- Angemessene Besoldung nach A-14, wie im Amtsblatt für Kirchenkreisamtsleiter ausgeschrieben. Ansonsten manifestiert sich hier eine unerträgliche Schieflage.<br />
- Dienstwohnungen müssen hinsichtlich Ausstattung und Wärmedämmung zügig auf den aktuellen Stand gebracht werden. Bis dahin könnten deutliche Mietminderungen eine Zwischenlösung sein. Die Schönheitsreparaturpauschale gehört abgeschafft. Es ist wie bei einem ?normalen? Mietverhältnis zu verfahren.</p>
<h4>Marika Cuno<br />
<h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/cuno.jpg" alt="" title="cuno" width="125" height="151" class="alignnone size-full wp-image-61" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
  Kurzer Werdegang: Nach dem Abitur von 1988 bis 1995 Stud. der Theol. in Marburg. Da mir aufgrund der Stellensituation in der Hann. Landeskirche der Zugang zum Vikariat verwehrt wurde, von 1996-1999 Ausbildung zur Datenverarbeitungskauffrau. Von 2000 bis 2003 studierte ich berufsbegleitend an der Universität in Oldenburg für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen. Aufgrund einer Initiativbewerbung wurde ich im Mai 2003 ins Vikariat übernommen, welches ich in der Martin-Luther-Gemeinde Emden ausübte. Seit November 2005 bin ich mit einer 75%-Stelle als Pastorin im KKrs. Emden tätig. Im Mai diesen Jahres wurde ich mit der Versehung der Pfarrstelle I der ev.-luth. KG Marienhafe beauftragt.</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Reiherweg 9, 26529 Upgant-Schott <strong>Art der Stelle:</strong> Pfarramt I der ev.-luth. Kirchengemeinde Marienhafe<strong> Alter:</strong> 39 Jahre Familienstand: verh. <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Ich möchte mich für Kolleginnen und Kollegen in besonderen Situationen einsetzen, zudem möchte ich die anstehenden notwendigen Veränderungen mitgestalten.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Aufgrund der Strukturveränderungen in unserer Landeskirche sehe ich die größten Herausforderungen im Zeitmanagement und im Umgang mit den Ressourcen in den verschiedenen Bereichen, wie z. B. dem Ehrenamt, den Finanzen und dem Bauwesen. Eine weitere Herausforderung besteht darin, die Relevanz des christlichen Glaubens für unsere Gesellschaft plausibel zu machen.</p>
<h4>Ulrich Menzel</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/menzel.jpg" alt="" title="menzel" width="125" height="151" class="alignnone size-full wp-image-62" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
  Studium der Ev. Theologie in Bethel, Kiel und Heidelberg sowie Kirchenmusik in Greifswald und Bremen; Vikariat in Fredenbeck (KK Buxtehude); 2001-2005 Pastor (Stellenteiler) in Wiegboldsbur/ Forlitz-Blaukirchen (KK Aurich); seit 2005 in Jherings-/Boekzetelerfehn (KK Leer); berufsbegleitend seit 2007 Weiterbildung zum Gestalt-Musiktherapeuten
</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Boekzeteler Str. 16, 26802 Moormerland <strong>Art der Stelle:</strong> Stellenteiler <strong>Alter:</strong> 40 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh., - 3 Kinder <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Ich gehöre dem amtierenden Pastorenausschuss als stellvertretendes Mitglied an und sehe mich in dieser Funktion neben dem für den Sprengel gewählten Mitglied als zusätzliche Kontakt- und Ansprechperson für PastorInnen und ihre Belange. In der Arbeit des Pastorenausschusses habe ich mich insbesondere an der Entwicklung der Pastorenbefragung beteiligt und bin für letztere auch Beauftragter im Kirchenkreis Leer.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Die größte Herausforderung für unseren Beruf besteht m. E. darin, angesichts der weiter zunehmenden Arbeitsverdichtung, besonders im organisatorischen, verwaltungs- und finanztechnischen Bereich, aber auch durch immer größere Seelsorgebezirke weiterhin noch als Seelsorger und Verkündiger erkennbar und glaubwürdig zu bleiben.<br />
<strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Ich möchte gerne meine bisherige Tätigkeit im Pastorenausschuss fortsetzen und die Entwicklungen und Veränderungen des Pastorenberufs weiter kritisch begleiten. Dabei will ich mich auch aktiv für Verbesserungen (z. B. beim Thema Dienstwohnung, Gehalt, Auslagenerstattung etc.) einsetzen. Insbesondere habe ich dabei die Situation von Stellenteilern und anderen Teildiensten im Blick.</p>
      ]]>
    </content>
      </entry>
    <entry>
    <title>Kandidat-Innen: Sprengel Osnabrück</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=54" />
    <modified>2012-05-20T12:14:49+02:00</modified>
    <issued>2012-05-20T12:14:49+02:00</issued>
    <id>http://www.pastorenausschuss-hannover.de/?p=54</id>
            <summary type="text/plain">
Wolfgang Gerdes



Kurzer Werdegang:
  Stud. in Münster und Bonn, Vikariat in Selsingen und im Predigerseminar Rotenburg; 1985 Ordination, 1985-1992 Osterholz-Scharmbeck, 1992-1994 Leitung der konföd ...</summary>
        <author>
      <name>admin</name>
                </author>
        <dc:subject>Pastorenausschuss der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers</dc:subject>
            <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://www.pastorenausschuss-hannover.de">
      <![CDATA[
      <p><span id="more-54"></span></p>
<h4>Wolfgang Gerdes</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/gerdes.jpg" alt="" title="gerdes" width="125" height="152" class="alignnone size-full wp-image-55" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
  Stud. in Münster und Bonn, Vikariat in Selsingen und im Predigerseminar Rotenburg; 1985 Ordination, 1985-1992 Osterholz-Scharmbeck, 1992-1994 Leitung der konföderierten Arbeitsstelle Konziliarer Prozess (AfG Hannover) 1994-2000 Sottrum (KK Rotenburg), seit 2000 Quakenbrück (KK Bramsche)
</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Artlandstr. 14, 49610 Quakenbrück <strong>Art der Stelle: </strong>100% Stelle im Gemeindedienst <strong>Alter:</strong> 50 Jahre <strong>Familienstand:</strong> 2 Kinder - 2 Enk. <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
In der Pfarrkonferenz, im Kirchenkreistag, im Kirchenkreisvorstand, als stellv. Superintendent; z.B. bei der Stellenplanung im Kirchenkreis, in Diskussionen um das Pfarrerbild, bei der Begleitung von Einzelkonflikten.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Mitten im Umbruch der volkskirchlichen Strukturen weiter ?Kirche als Gemeinde von Schwestern und Brüdern? (nach Barmen III) zu entwickeln. Konkret: den Pfarrdienst als menschen- und weltzugewandtes Engagement stärken, kritischer Umgang mit Management-Modernismen, protestantisches Profil ? auch im Sinne von beteiligungskirchlichen Strukturen ? schärfen, diakonische Angebote innerhalb der Gemeinden ausbauen, gesellschaftspolitisch vor Ort Position beziehen (?vorrangige Option für die Armen?) ? und: Gottes Menschenfreundlichkeit predigen! </p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Die - über die Jahre des Dienstes stetig gewachsene - Einsicht, dass wir uns als Pastorinnen und Pastoren in den Veränderungsprozessen unserer Kirche dringend zu Wort melden und insbesondere denjenigen Kolleginnen und Kollegen, die übergangen werden, resigniert haben oder aus mancherlei Gründen stumm geworden sind, eine Stimme leihen müssen.</p>
<h4>Klaus Haasis</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/haasis.jpg" alt="" title="haasis" width="125" height="152" class="alignnone size-full wp-image-56" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
  Nach Ausbildung zum Speditionskaufmann Studium auf dem zweiten Bildungsweg an der Theol. Akademie Celle-Hermannsburg, 1977 1. theol. Fachprüfung, anschl. Vikariat in Celle-Neustadt; 1979 2. theol. Fachprüfung; 1. Pfarrstelle: Dissen aTW; 2. Stelle: Osnabrück/Matthäus, 3. Stelle: Luthe (KK Wunstorf) - jeweils alle sieben Jahre auf eigenen Wunsch gewechselt -. Seit 1999: Bad Essen/St. Nikolai II</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Lindenstraße 6, 49152 Bad Essen <strong>Art der Stelle:</strong> II. Pfst. der St.-Nikolai-KG Bad Essen (KKrs Melle) <strong>Alter:</strong> 58 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh. 3 Ki.<strong> Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Von 1984-95 war ich 2., später 1. Stellvertr. des PA-Mitgliedes P. Kuhlmann, Osnabrück. Z. Zt. bin ich Sprecher der Pfarrvereinsmitglieder des KK Melle. Vom Pfarrkonvent wurde ich zum Delegierten bei der Auswertungsrunde der Pastorenbefragung in Loccum gewählt. Als Mitglied der LVK (zeitweise im Vorstand und Leiter des theol. AK der LVK) habe ich mich immer wieder für die Belange unseres Berufsstandes engagiert. </p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Die anstehenden Regionalisierungen und Zusammenlegungen von Gemeinden erfordern dringend einen Katalog ?pastoraler Standards?, da sonst eine totale Überforderung im Beruf vorprogrammiert ist. Die Ortsgemeinde muss in einer überschaubaren Größe gewährleistet sein, damit der persönliche Kontakt zu den Gemeindegliedern und die von diesen gewünschte Form unserer Arbeit auch weiterhin möglich ist. In der Regionalisierung oder in der derzeitigen Vorgehensweise der Landeskirche in Fällen ?des nichtgedeihlichen Zusammenwirkens? z. B. sehe ich eine Einschränkung der Freiheit des Pfarrberufes, der es zu wehren gilt!</p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Aus der Tätigkeit als Sprecher des Pfarrvereins und als Delegierter bei der Auswertungsveranstaltung im Rahmen der Pastorenbefragung erwuchs der Wunsch, unsere Berufsinteressen auch an anderer Stelle zu verfolgen.</p>
<h4>Rainer von Oppen</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
<tr>
<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/oppen.jpg" alt="" title="oppen" width="125" height="151" class="alignnone size-full wp-image-57" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
  geb. Quakenbrück, Stud. in Münster und Göttingen; 19871990 Vikariat in der Paulusgemeinde Gifhorn und im Predigerseminar Hildesheim, 1990-2000 P. in Holtorf (Ortsteil von Nienburg/Weser; Einzelpfarramt 2.500 Gemeindeglieder;). 2000-2001 P. in der KG Uslar (Kirchenkreis Leine-Solling, Mehrstellenpfarramt, 7.500 Gemeindeglieder); 2001-2002 P. der Lk. in Bremerhaven-Geestemünde). Seit 2002 P. in Dissen (Kkrs. Georgsmarienhütte; 2 Pfarrstellen, 1 Diakonenstelle; 5.000 Gemeindeglieder).</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Weststr. 9, 49201 Dissen a.T.W. <strong>Art der Stelle:</strong> volle Pfarrstelle (ab 2009 Mitarbeit in der KG Bad Rothenfelde - 0,5 St.) <strong>Alter:</strong> 47 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh., - 2 Kinder <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Nein<br />
</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Im Kkrs. Nienburg in meiner Tätigkeit im KKV sowie als Vikariatsleiter; in Dissen: von 2003-2005 ?Kümmerer? für die Kkrs.konferenzen; 2005 bis Ende 2007 als Vors. im Stellen- und Strukturplanungsausschuss. Hier mussten wir die Aufgabe bewältigen, knapp 15% Kürzungen umzusetzen, was sicherlich für alle Beteiligten eine große Herausforderung war. Durch meine Ausbildung zum ?Fundraiser? kommen nun verstärkt Anfragen aus dem KV&#8217;s, um von den Erkenntnissen dieser Ausbildung ein wenig profitieren zu können.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
1. Die weitere enge Verbindung von ?Lebens?-Raum und Berufsfeld. Es gilt, genau die Belast. ernst zu nehmen, die damit verbunden sind; insbesondere dadurch dass<br />
2. der Druck gerade in den nä. Monaten zunehmen wird: Die überall zu spürenden Kürzungen gilt es umzusetzen; es gilt, die Gem. dabei mit auf den Weg zu nehmen, die oftmals ?ihre/n P/in.? nicht mehr so greifbar nahe haben wie bisher. Wir P. sind in der Spannung, die Kürzungen zu tragen und die Ansprüche der Gem. auszuhalten.<br />
3. Es gilt, die gesellschaftlichen Bewegungen ernst- und wahrzunehmen; für manches, was uns da an Erwartungen entgegengebracht wird, fehlt sicherlich die berufliche Ausbildung. Da ist es nicht immer leicht - neben den ?normalen? kirchlichen Diensten, Kraft für weiteres Engagement zu finden 4.) Eine für mich wichtige Frage: Wo bekommen wir Stärkung bzw. Rückendeckung in dieser oft angespannten Situation? Wo können wir hier Verbesserungen erreichen?</p>
<p><strong>Was motiviert Sie, für den Pastorenausschuss zu kandidieren?</strong><br />
Ich möchte den Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen suchen und nach über 20 Jahren im Pfarramt meine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse konstruktiv einbringen, um Entwicklungen zu begleiten, aber auch um Fehlentwicklungen zu erkennen und so Überforderungen Einzelner zu vermeiden helfen.</p>
<h4>Frank Uhlhorn</h4>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0">
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<td rowspan="2"><img src="http://www.pastorenausschuss-hannover.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/uhlhorn.jpg" alt="" title="uhlhorn" width="125" height="175" class="alignnone size-full wp-image-58" /></td>
<td><strong>Kurzer Werdegang:</strong><br />
  Nach der ?coll?-Zeit (1999 bis 2002) mit einer 0,75 Stelle in Hassel im KK Syke-Hoya von 2003 bis 2006 in der KG Estorf, KK Nienburg. Dazu ab Okt. 2003 Öffentlichkeitsarbeit im Sprengel Calenberg-Hoya. Ab Nov. 2006 (mit Ende des Sprengels) ?Öffi? in Osnabrück und zur Mitarbeit im Kirchenkreis. Das ist konkret die Gemeindearbeit in der Matthäuskirche, um den stellv. Superintendenten zu entlasten.</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Heckerstr. 73, 49082 Osnabrück <strong>Art der Stelle:</strong> Sprengelöffentlichkeitsbeauftr. (0,5) und Matthäusgem. Osnabrück (0,5) <strong>Alter:</strong> 42 Jahre <strong>Familienstand:</strong> verh. - 2 Kinder <strong>Mitglied im Hann. Pfarrverein?</strong> Ja</em></td>
</tr>
</table>
<p><strong>Wo haben Sie sich schon für Pastorinnen und Pastoren und ihre Belange engagiert?</strong><br />
Im KK Syke-Hoya als stellv. Stellenplanausschussvors. und im KKT-Vorstand. Als Öffi im Sprengel Calenberg-Hoya in einer Versetzungsangelegenheit und in der Unterstützung derer, die sich für Notfallseelsorge einsetzen. Im Sprengel Osnabrück versuche ich mit meiner Arbeit als Öffi, besondere Projekte von KollegInnen in die Öffentlichkeit zu bringen. Im letzten Jahr war das etwa die besondere Arbeit der Gefängnisseelsorger.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für unseren Beruf?</strong><br />
Im Zuge des oft geforderten Umbaus von der Institution zur Organisation Kirche werden an P. Anforderungen gestellt, die ein Art unternehmerischen Denkens betonen: etwa ?Kunden?-Ausrichtung, Kosten/Nutzen-Re., ?Konkurrenten?, technol. Innovationen im Blick zu haben und die kollegiale Abstimmung in der Region voranzutreiben. Das ist m. E. zu Recht an der Zeit ? aber in einer durch permanenten Wandel charakterisierten Gesellschaft immer schwieriger! Konkret heißt das: Es werden Wünsche nach einer Trauung im Zoo an uns herangetragen, die Mails müssen zeitnah abgerufen und die Flut von Verwaltungsangel. erledigt werden und am Abend ist in der Regio-Konferenz über den Wegfall einer halben Pfst. zu beraten. Das ist kein subjektives Pastorengejammer, sondern eine soziologisch erforschte Lage, die etwa als ?Homöochaos? (Luhmann) charakterisiert wird: Die Kriterien, die die Veränderungen der Umwelt ordnen sollen, sollten stabil sein, um Orientierung zu bieten. Sie ändern sich aber selber schnell. In dieser komplexen Lage ist es kontraproduktiv, wenn Kirchenleitende ihrerseits in alte Institutionsverhaltensweisen zurückfallen und P. nicht unterstützen, sondern von oben herab disziplinieren wollen. P. sind die, die an der Schnittstelle zwischen der Organisation und dem gesellschaftlichen Wandel stehen. In der Verarbeitung der vielfältigen Anforderungen brauchen wir Verständnis, Unterstützung und Begleitung - von Gemeindegliedern bis zur Kirchenleitung. Das ist wichtig, damit wir nicht körperlich, geistig und geistlich an Überforderungen kaputt gehen. Dafür möchte ich mich einsetzen.</p>
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